Speerwerfer David Schepp kämpft bei Bayer Leverkusen mit Rückenproblemen
Warten auf den weiten Wurf

Dülmen. Der Dülmener Speerwerfer David Schepp, der mittlerweile zu Bayer 04 Leverkusen gewechselt ist, plagt sich aktuell immer noch mit Rückenproblemen. Daher wartet er auch auf den weiten Wurf, der ihn zurück in den Bundeskader bringt.

Montag, 25.01.2021, 18:37 Uhr aktualisiert: 25.01.2021, 18:40 Uhr
Speerwerfer David Schepp startet für Bayer Leverkusen und kämpft gerade mit Rückenproblemen sowie seiner Zwischenprüfung.
Speerwerfer David Schepp startet für Bayer Leverkusen und kämpft gerade mit Rückenproblemen sowie seiner Zwischenprüfung. Foto: privat

Aktuell befindet sich David Schepp im Homeoffice und bereitet sich auf seine Zwischenprüfung vor. Der ehemalige Speerwerfer der TSG Dülmen absolviert eine Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement. Die Arbeitsstelle hat ihm sein neuer Sportverein Bayer 04 Leverkusen besorgt.

„Das war für mich die einzige Möglichkeit, Sport und Beruf unter einen Hut zu bringen“, sagt der 20-Jährige. Denn so gewährt ihm der Arbeitgeber zwei Mal in der Woche jeweils zwei Stunden Freistellung für Training oder Physiotherapie. Zudem muss er für Wettkämpfe und Trainingslager nur hälftig Urlaub einsetzen. Schepp war von Preußen Münster nach Leverkusen gewechselt, als dort das Geld knapp und kein Leistungssport mehr angeboten wurde.

Trotz der aktuellen Corona-Pandemie kann der Bulderaner weiter trainieren und sich auf die kommende Saison vorbereiten. „Bei Bayer Leverkusen sind wir rund 60 Sportler, die entweder dem Bundeskader angehören oder damit Geld verdienen. Das ist die Gruppe, die aktuell trainieren darf.“

Schepp selber ist aus dem Bundeskader der Speerwerfer herausgerutscht. „Das letzte Jahr lief nicht gut für mich“, gibt der 20-Jährige zu. Das hänge auch damit zusammen, dass er jetzt in die U23 gerutscht sei und damit eigentlich schon zu den Senioren gehöre. Die geforderte Norm von 73 Metern habe er nicht erreicht. Seine persönliche Bestleistung resultiert noch aus dem Jahr 2019 und beträgt 69,09 Meter.

Schepp berichtet immer noch von Rückenschmerzen, die ihn beim Werfen behindern.

(Den kompletten Bericht lesen Sie in der Dienstags-Printausgabe der Dülmener Zeitung sowie im E-Paper.)

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