Susanne Freckmann ist so erfolgreich im Sport wie vielseitig
Ein Leben für den Sport

Hausdülmen. Susanne Freckmann (47) kommt vom Tanzen, spielte Fußball, ist im Indiaca aktiv und wendet sich Triathlon zu. Die studierte Apothekerin ist sportlich genau so vielseitig wie erfolgreich. Die Hausdülmenerin wird Triathletin.

Mittwoch, 23.12.2020, 18:59 Uhr
Sport macht Spaß: Mit einem Lachen im Gesicht ist Susanne Freckmann auf dem Prinzipalmarkt in Münster unterwegs.
Sport macht Spaß: Mit einem Lachen im Gesicht ist Susanne Freckmann auf dem Prinzipalmarkt in Münster unterwegs. Foto: privat

Mit der Gesundheit kennt sich Susanne Freckmann aus. Schließlich ist die 47-jährige Hausdülmenerin studierte Apothekerin und noch 20 Stunden in der Woche in ihrem Beruf in den Apotheken von Dr. Graute in Dülmen aktiv. Aber die gebürtige Arnsbergerin, die seit 2002 in Hausdülmen wohnt, ist auch sportlich sehr aktiv.

Zu Abiturzeiten mit 18 Jahren tanzte Freckmann mit ihrem Trainer in der Amateur-B-Klasse Latein und war professionell im Bereich Standard und Latein beim Show-Tanz unterwegs. Schon damals entschied sich die heute zweifache Mutter für den Fußball. „Heute muss ich leider sagen, dass ich zehn bis 15 Jahre zu früh in dem Sport dran war.“ Sie habe zwar früh mit dem Kicken angefangen, „aber damals gab es noch keine Mädchen-Mannschaften.“ Dennoch schaffte es Freckmann mit Düsseldorf bis in die Regionalliga und spielte noch ein Jahr beim BSV Roxel in der Verbandsliga.

Daher kannte sie auch einige Hausdülmenerinnen, die damals Liga-Konkurrent waren.

Blick auf die Sandstraße

Zusammen mit ihrem Mann Christian, ebenfalls aus dem Sauerland, wollte sie eher ländlich wohnen, um sich um den Nachwuchs kümmern zu können. „Mein Mann arbeitet in Essen. Ein Kollege von ihm wohnt in Dülmen und so sind wir hier gelandet.“ Und als der Vermieter das Haus gezeigt und die Dachluke geöffnet habe, „sah ich den Sportplatz von Hausdülmen. Da war es geschehen.“ Freckmann schloss sich den Grün-Weißen an und schnürte weiter die Fußballschuhe. Später wechselte sie zum Indiaca und feierte große Erfolge. Freckmann ist zehnfache Deutsche Meisterin, holte in Polen die Vize-Weltmeisterschaft, belegte beim World-Cup in Estland den vierten Rang und will im August 2021 mit der Indiaca-Mixed-Nationalmannschaft zur WM nach Luxemburg.

Schwere Handverletzung

Selbst eine schwere Handverletzung 2011 - die Hausdülmenerin wollte einen Ball wiederholen und kletterte über einen Zaun, blieb mit der Hand hängen und riss sich den Ringfinger der rechten Hand ab - konnte die sportlichen Ambitionen nicht stoppen. „Selbst viele Mannschaftskollegen in der Nationalmannschaft wissen nicht, dass ich nur mit neun statt zehn Fingern spiele.“

Und jetzt trainiert Susanne Freckmann verstärkt Triathlon. „Das ist das Resultat einer Bierzelt-Wette 2015. Damals ging es darum, wer einen Halbmarathon läuft. Zehn Kilometer schaffe ich, habe ich gedacht und zugesagt.“ Doch nach zwei Marathon-Läufen (Bestzeit drei Stunden und 47 Minuten !!!) weiß Freckmann: „Die langen Distanzen brauche ich nicht mehr.“ Daher jetzt Triathlon: 1500 Meter Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen. „Das ist super.“

(Den kompletten Bericht lesen Sie in der Weihnachts-Ausgabe der Dülmener Zeitung sowie im E-Paper.)

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