Christian Hoffmann spricht erst mit den Spielern und dann mit den Trainern
Sportfreunde Merfeld halten Kader zusammen

Merfeld. Die Sportfreunde Merfeld halten ihren Kader weitestgehend zusammen. 18 von 20 Spieler haben bereits ihre Zusage gegeben. Zwei Kicker zögern noch. Jetzt führen die Grün-Gelben die Gespräche mit den Übungsleitern.

Donnerstag, 17.12.2020, 18:52 Uhr aktualisiert: 17.12.2020, 19:00 Uhr
Die Sportfreunde Merfeld behalten ihren Kader zusammen. Leistungsträger wie Robin Wihan (l.), Christian Drees (3.v.l.) und Jan Tüns (Nr. 3) bleiben den Grün-Gelben somit erhalten.
Die Sportfreunde Merfeld behalten ihren Kader zusammen. Leistungsträger wie Robin Wihan (l.), Christian Drees (3.v.l.) und Jan Tüns (Nr. 3) bleiben den Grün-Gelben somit erhalten. Foto: jp

Normalerweise spricht Christian Hoffmann, Geschäftsführer bei den Sportfreunden Merfeld, als erstes immer mit den Trainern und Betreuern seiner Fußball-Mannschaften, um dann in die Gespräche mit dem Kader einzusteigen. In diesem Jahr ist es mal anders herum gelaufen, wie Hoffmann im DZ-Gespräch erklärt. „Ich bin ja nicht mehr so nahe an der Mannschaft dran“, gesteht der Merfelder. „Sonntags bin ich ja auch eher als Zuschauer bei den Spielen.“

Zeit intensiv genutzt

Aber um so intensiver hat er jetzt die sportarme Corona-Zeit genutzt, um sich mit den Spielern eingehend auszutauschen. Und war sehr positiv überrascht und sehr erfreut und angetan, wie gut die Stimmung in der Mannschaft ist. Daher berichtet Hoffmann auch von sehr einfachen und schnellen Vertrags-Gesprächen bei den Bezirksliga-Kickern.

18 von 20 Spielern der ersten Mannschaft haben bereits ihre Zusage für die Spielzeit 2021/2022 gegeben, die dann hoffentlich auch wieder normal durchgeführt werden könne. „Ich finde das aktuell alles sehr traurig“, so Hoffmann. Denn es laufe darauf hinaus, dass die aktuelle Saison nach der Hinrunde beendet und gewertet wird. „Dabei war es ja in der Vergangenheit so, dass sich Mannschaften nach der Winterpause berappelt und aufgeholt haben, oder auch abgestürzt sind.“ In der Bezirksliga 14, der Liga für die Sportfreunde Merfeld und der TSG Dülmen, zeichne sich ja ein Zweikampf zwischen den Blau-Gelben und dem FC Marl ab. „Da kommt es dann am Ende wahrscheinlich auf das eine direkte Duell zwischen den beiden Teams an - und wehe, du hast in dem Spiel nicht die entsprechende Tagesform“, wünscht er seinem ehemaligen Coach Manfred Wölpper, der jetzt für die TSG Dülmen aktiv ist, den Erfolg.

Zwei Kicker zögern

Zwei Kicker aus dem Kader der Merfelder zögern noch mit der Zusage für die neue Saison. Aber nicht, weil sie sich mit Wechsel-Gedanken tragen, wie Hoffmann versichert. „Der eine ist schon länger verletzt und will erst sehen, ob und wie er wieder Anschluss findet“, berichtet der SF-Geschäftsführer. „Und der andere hat sich an den corona-freien Spieltagen daran gewöhnt, sonntags jetzt spielfrei zu haben, und genießt das Leben mit der Familie.“

Das ist natürlich durchaus eine Gefahr, dass sich Spieler und auch Zuschauer von ihrem Sport abwenden, wenn die Corona-Zwangspause noch viel länger andauert. „Ich hoffe aber, dass er schon bald auch wieder Bock auf Fußball bekommt und unserer Mannschaft weiter erhalten bleibt“, so Hoffmann.

Keine Eile bei Trainer-Gesprächen

Der Merfelder wird jetzt in die Gespräche mit den Trainerteams einsteigen. „Da habe ich aber überhaupt keine Eile. Das könnte noch vor Weihnachten erledigt sein, aber eventuell auch erst Anfang des neuen Jahres erfolgen. „Wir haben da aktuell keine Eile“, freut sich Hoffmann über die Planungssicherheit beim Kader und erwartet nach dem positiven Gesamt-Stimmungsbild auch keine allzuschweren Gespräche mit den Übungsleitern.

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