Marco Habicht erwartet nach dem Lockdown eine motivierte Mannschaft
„Jungs werden richtig Bock haben“

Dülmen. Einen Trainingsplan gibt es für die Spieler der DJK Dülmen nicht. „Die Jungs sind alt genug und wissen, was gut für sie ist“, sagt Trainer Marco Habicht. Wenn der Lockdown vorbei ist, erwartet er „dass die Jungs richtig Bock haben.“

Freitag, 27.11.2020, 18:30 Uhr
Marco Habicht erwartet nach dem Lockdown eine motivierte Mannschaft: „Jungs werden richtig Bock haben“
Marco Habicht (l., hier mit Hendrik Brambrink) hat seinen Spielern keinen Trainingsplan für den Lockdown gegeben. „Die sind alt genug“, setzt er auf Eigenverantwortung. Foto: Steinbrenner

Bei den Fußballern der DJK Dülmen herrscht aktuell Winterpause. „Jeder hält sich fit, macht das, was er für richtig hält. Was willst Du im Moment auch machen“, sagt Trainer Marco Habicht. Einen Trainingsplan oder Vorgaben haben die Spieler nicht bekommen. „Die sind alt genug. Nach Weihnachten schauen wir mal, wie es dann weitergeht. Wenn es sich abzeichnet, dass es weitergeht, werden wir spielfähig sein“, ist sich der Trainer sicher. Dazu stehe er in regelmäßigem Kontakt mit seinem Co-Trainer und der Fußball-Abteilung der DJK.

"Kommen mit mehr Lust aus der Pause"

Kontakt zwischen den Spielern besteht unter anderem in der Whats-App-Gruppe. „Da kommt auch schon mal die Frage, ob den anderen auch langweilig ist“, berichtet Habicht. Dass der erneute Lockdown einen Einfluss auf den Zusammenhalt der Mannschaft hat, kann er sich nicht vorstellen. „Die Jungs kennen sich schon lange. Ich glaube eher, dass die mit noch mehr Lust aus der Pause kommen.“

So war es bereits im Sommer. „Wir haben eine tolle Vorbereitung gehabt“, blickt Habicht zurück. Dann kam ein schwieriges Auftaktprogramm. Zudem fielen einige Akteure aus. So stehen aktuell sechs Punkte und Rang elf zu Buche. „Ich glaube aber, dass wir, wenn es einmal weitergeht, auf Gegner auf Augenhöhe treffen. Und dann werden wir uns auch von unten absetzen. Da bin ich mit sehr sicher.“

Doch noch ist völlig unklar, wann es weitergeht. „Vor Februar oder März wird es nichts bringen“, schätzt Habicht. Dann sollte man versuchen, die Hinrunde zu Ende zu spielen. „Wer nach der Hinrunde auf einem Aufstiegsplatz steht, der hat sich das auch verdient.“ Zur Not könnten Entscheidungsspiele gemacht werden.

Hinrunde spielen gibt gutes Tabellenbild

Die komplette Saison zu spielen, sieht Habicht als unmöglich an. „Du musst vielleicht eh schon ein oder zwei Mal mittwochs spielen, wenn du die Hinserie beenden möchtest.“ Und das ließen Beruf und Studium einfach nicht zu, wenn der Mittwoch-Sonntag-Rhythmus die Regel werde. Eventuell müsse noch einmal über einen Abbruch nachgedacht werden. „Ich bin froh, dass ich die Entscheidung nicht treffen muss.“ Einen Wunsch hat er aber: „Der Verband sollte die Entscheidung rechtzeitig ankündigen, damit man planen kann.“

Einen Plan für den zweiten Weihnachtstag ohne Stadtmeisterschaft hat Habicht noch nicht. „Raclette“, ist im DZ-Gespräch seine erste Antwort. „Es ist natürlich schade, denn die Stadtmeisterschaften machen immer Spaß. Aber momentan gibt es auch wichtigeres als Fußball. Es wäre ja schon schön, wenn wir Weihnachten mit der Familie feiern können.“

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