Sparkasse unterstützt Maßnahmen am Wido
Neue Netze und die Duschen warten noch

Hiddingsel. In einen 238 Meter langen Zaun und eine moderne LED-Flutlichtanlage hat der SV Vorwärts Hiddingsel bereits investiert. Die Sparkasse unterstützt mit 2000 Euro. Zeitnah sollen Tornetze angeschafft und die Duschen saniert werden.

Mittwoch, 25.11.2020, 18:42 Uhr aktualisiert: 25.11.2020, 18:50 Uhr
Christoph Schrey (r.), Filialdirektor der Sparkasse Westmünsterland in Dülmen, informierte sich gestern bei Fritz Sauer, dem Vorsitzenden des SV Vorwärts Hiddingsel, über die jüngsten Sanierungsmaßnahmen am Wido, die die Sparkasse mit 2000 Euro unterstützte.
Christoph Schrey (r.), Filialdirektor der Sparkasse Westmünsterland in Dülmen, informierte sich gestern bei Fritz Sauer, dem Vorsitzenden des SV Vorwärts Hiddingsel, über die jüngsten Sanierungsmaßnahmen am Wido, die die Sparkasse mit 2000 Euro unterstützte. Foto: Primus

Rund 85.000 Euro hat der Sportverein Vorwärts Hiddingsel in den vergangenen Wochen und Monaten in die Sportanlage am Wido investiert. Die Flutlichtanlage wurde auf LED umgerüstet und 238 Meter Zaun wurden ausgetauscht. Ein Großteil der Kosten wird durch die Sportförderung des Landes NRW beziehungsweise der Stadt Dülmen gedeckt. „Wir müssen als Verein rund 20.000 Euro Eigenanteil stemmen“, sagt Wido-Chef Fritz Sauer.

Der Vorwärts-Vorsitzende freute sich am Mittwoch über die Unterstützung der Sparkasse Westmünsterland, die 2000 Euro zu den Maßnahmen dazugibt.

„Wir wollen auch in schwierigen Zeiten unterstützen“, sagt Sparkassen-Filialdirektor Christoph Schrey „und erkennen hier auch die ehrenamtliche Arbeit an, die geleistet wird.“ Der Sportverein profitiere jetzt davon, dass der Dülmener Winter in diesem Jahr nicht stattfinden könne. „Hierfür waren die Gelder eigentlich zurückgestellt worden.“

Der Verein könne das Geld gut gebrauchen, sagt Sauer und hat bereits weitere Sanierungs-Maßnahmen im Blick. Neue Netze für die Tore müssten demnächst angeschafft werden. „Und unsere Sanitäranlagen, besonders die Duschen, müssen saniert werden“, berichtet Sauer im DZ-Gespräch.

In fast allen Mannschaften im Jugendbereich sowie bei den Damen und Altherren sind die Hiddingseler bereits Spielgemeinschaften mit Buldern, Rorup und Rödder eingegangen. Über weitere Kooperationen oder gar Fusionen sei aber noch nicht nachgedacht worden, bekräftigt Sauer. Einem Kunstrasenplatz am Wido sei der Vorsitzende nicht abgeneigt. „Da bräuchten wir aber ein Team, das sich um den finanziellen Eigenanteil kümmert.“ Das könne der Vorstand nicht neben dem normalen Geschäft stemmen.

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