Ahmed Ibrahim erholt sich von schwerer Knieverletzung
„Wusste sofort: Da ist was kaputt“

Dülmen. Vor einem Monat hat sich Ahmed Ibrahim, Spielertrainer der DJK Rödder im Spiel bei TSG Dülmen II am Knie verletzt. Mittlerweile ist der Kreuzbandriss operiert. Im DZ-Gespräch erzählt der 32-Jährige vom Verlauf und seinen Plänen.

Dienstag, 24.11.2020, 18:36 Uhr aktualisiert: 24.11.2020, 18:40 Uhr
Bei diesem Zweikampf hat sich Ahmed Ibrahim schwer verletzt. Das lag aber nicht an seinem Gegenspieler Matthias Sietmann von der TSG Dülmen II.
Bei diesem Zweikampf hat sich Ahmed Ibrahim schwer verletzt. Das lag aber nicht an seinem Gegenspieler Matthias Sietmann von der TSG Dülmen II. Foto: Primus

Als Ahmed Ibrahim am 25. Oktober nach einem Zweikampf mit Matthias Sietmann (TSG Dülmen II) vier Minuten vor dem Spielende zu Boden ging „wusste ich sofort, da ist was im Knie kaputt gegangen. Schließlich hat es geknackt.“

Der Tag lief für den 32-jährigen Spielertrainer des Fußball-A-Ligisten DJK Rödder sowieso nicht gut. Sein Team lag 0:2 zurück, „weil ich einen falschen Matchplan hatte und Fehler bei der Aufstellung gemacht habe“, räumt Ibrahim ein. Als er dann mit starken Schmerzen auf dem Boden lag „hatte ich eigentlich sofort nach einem Krankenwagen verlangt.“ Kurze Zeit später sei er aber selbst vom Feld gehumpelt. „Ich war so voller Adrenalin und Emotionen. Ich wollte da nicht auf dem Boden liegen.“ Gegenspieler Sietmann treffe keine Schuld an der schweren Verletzung.

Ibrahim habe sich noch im TSG-Stadion unter Schmerzen geduscht, „und am Abend hat mich meine Freundin ins Krankenhaus gefahren. Da habe ich fünfeinhalb Stunden gesessen, um Schmerzmittel und Gehstützen zu bekommen.“ Die endgültige Diagnose stand erst Tage später nach einer MRT-Untersuchung fest.
Weil der 32-Jährige schon lange im Fußball unterwegs ist, „hat man natürlich auch viele Kontakte.“ So sei er schnell an einen MRT-Termin gekommen. „Mir war es zudem wichtig, einen Operateur zu finden, der woanders schon sehr gute Arbeit gemacht hat.“ Mittlerweile wurde der Dülmener am 17. November, also vor gut einer Woche, in Münster von einem Spezialisten operiert. „Das vordere Kreuzband war gerissen. Zum Glück ist der Meniskus intakt geblieben und es gab keinen Knorpelschaden.“

Aktuell erholt sich der Spielertrainer der DJK Rödder Zuhause auf dem Sofa. „Ich kann ja nicht viel machen. Ich laufe derzeit an Krücken und bin auf Hilfe angewiesen.“ Er trinke gerne und viel Kaffee. „Aber ich kann mir ja nicht mal selber eine Tasse Kaffee holen.“ Seine Freundin, aber auch Familie wie Mutter und Schwester würden sich rührend um ihn kümmern. „Dafür bin ich sehr, sehr dankbar.“

(Den kompletten Bericht lesen Sie in der Mittwochs-Printausgabe der Dülmener Zeitung sowie im E-Paper.)

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