DFB plant neue Spielformen im Kinderfußball
Trainer an der Basis sind skeptisch

Dülmen. Kreisvorsitzender Willy Westphal möchte die neuen Spielformen im Kinderfußball auch im Fußballkreis Ahaus/Coesfeld umsetzen. Nur die Trainer an der Basis sind skeptisch. Das Konzept mit kleinen Spielformen ist sehr personalintensiv.

Donnerstag, 29.10.2020, 18:44 Uhr aktualisiert: 29.10.2020, 18:50 Uhr
Mehr Dribblings, mehr Tore, mehr Spaß am Spiel versprechen sich die Verantwortlichen des DFB vom neuen Konzept für den Kinderfußball.
Mehr Dribblings, mehr Tore, mehr Spaß am Spiel versprechen sich die Verantwortlichen des DFB vom neuen Konzept für den Kinderfußball. Foto: FLVW

Wenn es nach dem Kreisvorsitzenden Willy Westphal (Senden) geht, dann werden die neuen Spielformen im Kinderfußball auch bei uns möglichst bald umgesetzt. In Süddeutschland hat der Deutsche Fußballbund (DFB) mit einem Pilotprojekt gute Erfahrungen gemacht.

Die neuen Spielformen sollen allen Kindern auf dem Platz so häufig wie möglich die Chance geben, den Ball selbst am Fuß zu haben, eigene Aktionen zu haben, Tore zu erzielen und damit persönliche Erfolgserlebnisse zu haben. Deshalb soll auf kleinere Teams, viel Abwechslung und zum Teil vier Tore gesetzt werden.

Gespielt wird in Turnierform zeitgleich auf Kleinfeldern Zwei gegen Zwei, oder Drei gegen Drei oder Fünf gegen Fünf. Es gibt keine Meisterschaft, keinen Schiedsrichter und Torwart. Das ganze gilt für die G-, F- und E-Jugend.

Hiesige Jugendtrainer wie Andreas Albring (Adler Buldern), Werner Feugmann (DJK Dülmen) und Björn Visarius (TSG Dülmen) sind hingegen skeptisch. Die Spielformen würden ins Training eingebaut. Ansonsten sei die Umsetzung sehr personalintensiv und so für kleine Amateur-Vereine kaum umsetzbar.

(Ausführliche Berichterstattung in der Freitags-Printausgabe der Dülmener Zeitung sowie im E-Paper.)

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