Jugend 70 Merfeld empfängt Laggenbeck
Schwaag: „Die sind immer lustig“

Merfeld. Die TT-Landesliga-Herren von Jugend 70 Merfeld (Foto Joachim Frintrup) empfangen den Tabellennachbarn Laggenbeck. Kapitän Raphael Schwaag rechnet mit einem engen Spielausgang und freut sich auf das Spiel: „Die sind immer lustig.“

Donnerstag, 22.10.2020, 19:13 Uhr aktualisiert: 22.10.2020, 19:40 Uhr
Joachim Frintrup und Jugend 70 Merfeld wollen im Heimspiel gegen Laggenbeck punkten und so Anschluss an das Tabellenmittelfeld halten.
Joachim Frintrup und Jugend 70 Merfeld wollen im Heimspiel gegen Laggenbeck punkten und so Anschluss an das Tabellenmittelfeld halten. Foto: mast

Exakt zwei Wochen nach dem ersten Saisonsieg gegen den SC Union 08 Lüdinghausen II (8:4) wollen die Tischtennis-Herren von Jugend 70 Merfeld den nächsten Erfolg in der Landesliga Gruppe drei einfahren. Am Samstag um 18.30 Uhr steht gegen den SV Cheruskia Laggenbeck ein weiteres Heimspiel auf dem Programm.

Alles andere als rund lief bislang die Saison für das Sextett von Mannschaftskapitän Raphael Schwaag, denn vor den zwei Zählern gegen Lüdinghausen wurde beim TTV Metelen und bei Borussia Münster II (jeweils 5:7) verloren. Im zweiten Heimspiel der noch jungen Saison möchte der Tabellenneunte unbedingt erneut doppelt punkten, um den Anschluss an das Tabellenmittelfeld nicht zu verlieren.

Der Gegner aus Laggenbeck trat bislang ebenfalls erst dreimal an. Das Ergebnis: Ein Sieg, ein Unentschieden sowie zuletzt beim Dritten VfL Rhede eine deutliche 3:9-Schlappe. „Gegen Laggenbeck spielen wir gerne“, verrät Schwaag und liefert direkt die Begründung. „Die Mannschaft ist durchweg super und immer lustig. Außerdem sind die Spiele immer sehr knapp.“ Die zweiwöchige Herbst-Pause nutzte das Jugend 70-Sextett dazu, um fehlendes Training aufgrund der monatelangen Corona-Pause nachzuholen. „Die Einheiten waren gut. Der Sieg zuletzt hat natürlich auch vieles für die Stimmung und das Selbstvertrauen getan.“

Beim Duell der beiden Tabellennachbarn, das Cheruskia-Team nimmt Position sieben ein, erwartet Raphael Schwaag eine „sehr ausgeglichene Partie. Das Ergebnis wird sich im Bereich 5:7 bis 7:5 einpendeln, da ich ein Duell auf Augenhöhe erwarte.“ Die Motivation in Reihen der Hausherren ist groß, „denn mit einem Erfolg könnten wir sowohl den Achten aus Kinderhaus als auch Laggenbeck in der Tabelle überholen und den Abstiegsrelegationsplatz verlassen“.

Wie schon in Münster und gegen Lüdinghausen muss Mathias Hemmer aufgrund seiner Knieverletzung passen. Die etatmäßige Nummer fünf plant, ab der kommenden Woche mit leichtem Training wieder einzusteigen und sein lädiertes Knie ein wenig zu belasten. Für Hemmer kommt abermals Marc Stegehake zum Einsatz. Der Akteur aus dem Kreisliga-Reserveteam hatte bei der Borussia-Zweitvertretung die Gunst der Stunde genutzt und gegen zwei Ersatzakteure gepunktet.

Die Prognose von Raphael Schwaag für Samstag: „Oben erwarte ich ausgeglichene Spiele, in der Mitte hauen wir einen raus und unten ist alles möglich.“ Hinter dem Kapitän, der noch keines seiner sechs Einzel verlor, kommen Frank Verbeet, Joachim Frintrup, Damian Kleinert, Hannes Böhnlein und Marc Stegehake zum Einsatz.

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