Jugend 70 Merfeld verliert Landesliga-Auftakt
Fehlende Doppel sind ein Nachteil

Merfeld. Der Landesliga-Auftakt ging für Jugend 70 Merfeld verloren. Ein Nachteil für das Team ist, dass auf Verbandsbeschluss hin aktuell keine Doppel gespielt werden, hier sind die Merfelder immer gut aufgestellt.

Montag, 31.08.2020, 19:00 Uhr
Jugend 70 Merfeld verliert Landesliga-Auftakt: Fehlende Doppel sind ein Nachteil
Joachim Frintrup behielt bei den Merfeldern eine weiße Weste und konnte, wie Raphael Schwaag, beide Einzel in Metelen für sich entscheiden. Foto: Steinbrenner

Aus dem Kopf konnte sich Raphael Schwaag nicht mehr an das letzte Meisterschaftsspiel vor der monatelangen Corona-Pause erinnern. So musste der Kapitän des Tischtennis-Landesligisten Jugend 70 Merfeld zum Smartphone greifen, um zu recherchieren, dass seine Mannschaft am 8. März gegen den SuS Stadtlohn mit 9:5 gewonnen hatte.

Nur zwölf Einzel werden gespielt

Knapp ein halbes Jahr später „durften“ die Schwaag-Schützlinge wieder in die Box und um Punkte kämpfen. Der Start in die Saison 2020/21 verlief dagegen nicht wie gewünscht. Beim Verbandsliga-Absteiger TTV Metelen wurde nach knapp drei Stunden und einer bis zuletzt ausgeglichenen Partie mit 5:7 verloren.

Das Ergebnis verwundert den Insider auf den ersten Blick, doch es stimmt tatsächlich. Was war passiert? Aufgrund der Covid-19-Pandemie entschied der Westdeutsche Tischtennis-Verband (WTTV), dass zunächst in der Hinrunde keine Doppel mehr gespielt werden dürfen. Stattdessen werden aber sämtliche zwölf Einzel ausgetragen.

Auch wenn der siebte und entscheidende Punkt zum Sieg schon erreicht wurde. „Wir hatten in den vergangenen Jahren immer gute Doppel und schafften es häufig, mit einer Führung im Rücken in die nachfolgenden Einzel zu gehen“, erinnert sich Merfelds Teamsprecher Frank Verbeet. „Deshalb würde ich schon von einem kleinen Nachteil für uns sprechen.“

Trainingsrückstand macht sich bemerkbar

Die verlorene Begegnung in Metelen bezeichnete Verbeet als einen „unglücklichen Einstand in die nächste Spielzeit“. Das Ergebnis sei unter dem Strich verdient, „denn bei uns konnten nur Raphael Schwaag und Joachim Frintrup überzeugen“. Dem kompletten Sextett war die fehlende Wettkampfpraxis sowie der Trainingsrückstand anzumerken. „Es kamen kaum Ballwechsel zustande“, ergänzte Schwaag.

Trotz der Niederlage stellte Frank Verbeet aber auch klar, „dass wir gegen einen derart starken Gegner wie Metelen nicht punkten müssen. Trotz alledem bleibt das Fazit, dass wir noch nicht angekommen sind.“

So schafften es aber immerhin Spitzenspieler Raphael Schwaag sowie Joachim Frintrup, mit einer 2:0-Bilanz wieder die Heimreise anzutreten. Frank Verbeet gelang nach seinem Hochrutschen in das obere Paarkreuz zumindest ein Sieg. Noch zulegen müssen Damian Kleinert, Mathias Hemmer sowie Hannes Böhnlein, die auf ihr erstes Erfolgserlebnis in der neuen Saison warten.

Dieses könnte sich nach einer dreiwöchigen Pause am 19. September mit dem Gastspiel bei Westfalia Kinderhaus einstellen.

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