Corona-Challenge von Brukteria Rorup
Spendable Läufer aus aller Welt

Rorup. Die Corona-Challenge des Roruper Abendlaufes war ein voller Erfolg. Und die Läufer zeigten sich spendabel. Insgesamt kamen 3700 Euro zusammen, die jeweils zur Hälfte an die Dülmener Tafel und ans Hospiz Anna Katharina gehen.

Freitag, 31.07.2020, 18:15 Uhr aktualisiert: 31.07.2020, 18:20 Uhr
Corona-Challenge von Brukteria Rorup: Spendable Läufer aus aller Welt
Gerlind Preßler (l., Dülmener Tafel) und Martina Reykowski (r., Hospiz Anna Katharina) erhielten von Abendlauf-Organisator Rene Bertelsbeck und der Brukteria-Vorsitzenden Kirsten Hülsenbeck das Spendengeld aus der Corona-Challenge. Foto: Hülsheger

Das hätten sich die Organisatoren des Roruper Abendlaufs nicht besser ausmalen können: Bei der am 10. Juli gestarteten Corona-Challenge sind über 14 Tage lang insgesamt 243 Meldungen von 226 verschiedenen Läufern eingegangen. Zudem konnten 3700 Euro an Spenden gesammelt werden, welche nun wie angekündigt je zur Hälfte an das Hospiz Anna Katharina in Dülmen sowie die Dülmener Tafel gehen.

Dabei konnten die Läufer die bekannten Abendlauf-Distanzen wann und wo sie wollten, zurücklegen. Die gemeldete Zeit konnte anschließend auf der Homepage des Roruper Abendlaufs eingetragen werden. So ergab sich eine immer vollere Ergebnisliste, welche nun nach Abschluss der Aktion auch die Möglichkeit zum Urkundendruck bietet.

„Besonders freuen wir uns natürlich über das enorm hohe Spendenaufkommen. Da war die sportliche Leistung bewusst nebensächlich, aber eben nicht egal. Wir haben einfach versucht, das Hilfreiche mit dem Angenehmen zu verbinden. Dass es so aufgegangen ist, ist schlichtweg der Wahnsinn“, so Rene Bertelsbeck vom Organisations-Team des Roruper Abendlaufs.

Viele Teilnehmer aus dem Münsterland

Hervorzuheben sind die enorm hohen Teilnehmerzahlen von Lauftreffs oder Vereinen aus dem Münsterland, welche auch so schon immer zahlreich am Start sind: So war der Lauftreff Hohenholte mit 39, Brukteria Rorup mit 22, der Frauenlauftreff Rorup mit 19, Arminia Appelhülsen mit 13 und die TSG Dülmen mit 12 Läufern für die Corona-Challenge unterwegs.

Auch die Frauen-Fußballmannschaft von GW Hausdülmen war beinahe in Mannschaftsstärke auf der Roruper Originalstrecke über 10 Kilometer aktiv. Aber auch Starter aus ganz Deutschland, von der Ostsee bis nach Bayern waren am Start. International war die Corona-Challenge ebenfalls vertreten: So erreichten die Abendlauf-Organisatoren ebenfalls Meldungen aus Duschanbe, der Hauptstadt Tadschikistans und aus Oxford in Ohio (USA).

Dank für Spende

Gerlind Preßler von der Dülmener Tafel und Martina Reykowski vom Hospiz Anna Katharina freuen sich nun jeweils über eine Spende in Höhe von 1850 Euro. Insbesondere aufgrund der in der letzten Zeit ausgefallenen Veranstaltungen durch die Corona-Pandemie, auf denen ansonsten Spendengelder geworben werden, ist dieser Betrag eine große Hilfe.

Das Orga-Team hofft im nächsten Jahr natürlich auf die Möglichkeit, den 34. Roruper Abendlauf wieder im gewohnten Maße am 9. Juli 2021 durchführen zu können. Vielleicht wird dann wieder eine Aktion für den guten Zweck durchgeführt, aber hoffentlich auch wieder im Wettkampf gegeneinander angetreten.

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