Zeiten können zwei Wochen lang gemeldet werden
Roruper Abendlauf wird virtuell

Rorup. Der Roruper Abendlauf wird virtuell. Da die Veranstaltung nicht wie gewohnt stattfinden kann, können Läufer ihre Zeiten über verschiedene Distanzen melden. Daraus wird die Siegerliste gemacht. Weiter werden Spenden gesammelt.

Freitag, 03.07.2020, 18:00 Uhr
Zeiten können zwei Wochen lang gemeldet werden: Roruper Abendlauf wird virtuell
Neben Kirsten Hülsenbeck (r.) und Rene Bertelsbeck (l.) als Vereinsvertreter von Brukteria Rorup würden sich Gerlind Preßler (Dülmener Tafel) und Martin Suschek (Hospiz Anna Katharina) über ein möglichst hohes Spendenaufkommen freuen. Foto: privat

„Wir konnten den Roruper Abendlauf nicht einfach nur absagen und haben uns stattdessen über eine Alternative Gedanken gemacht“, so Rene Bertelsbeck vom Organisationsteam. Nachdem klar war, dass in diesem Jahr eine „normale“ Durchführung der Veranstaltung nicht möglich sein würde, war schnell die Idee geboren, einen virtuellen Lauf zu veranstalten.

Zwei Wochen können Zeiten gemeldet werden

„Wir können uns zwar gegenwärtig nicht auf der Strecke miteinander messen, aber trotzdem der Gemeinschaft mitteilen, welche Zeiten wir im Training, beim Lauftreff oder auch unter Wettkampfbedingungen gelaufen sind. So gibt es zumindest noch den kleinen Nervenkitzel beim Aufrufen der Ergebnisliste: Wo stehe ich denn im Vergleich?“, erläutert Bertelsbeck augenzwinkernd.

Das Vorhaben soll wie folgt umgesetzt werden: Ab Freitag, 10. Juli, dem eigentlichen Veranstaltungstag, ist auf der Homepage www.rorup.net/lauftreff die Anmeldung zur „Corona-Challenge“ möglich. Der Eintrag samt Name, gelaufener Strecke (400 Meter, 1,5, drei, und zehn Kilometer sowie Halbmarathon), Verein und Zeit ist dann insgesamt für 14 Tage möglich. Anschließend ergibt sich daraus eine immer wieder live ermittelte Ergebnisliste, anhand derer nach Ablauf der zwei Wochen auch eine Urkunde erstellt werden kann.
Spenden für Tafel und Hospiz

Kirsten Hülsenbeck, Vereinsvorsitzende von Brukteria Rorup, führt weiterhin aus, warum es nicht nur bei der sportlichen Komponente bleiben soll: „Aufgrund nicht stattfindender Kultur-, Freizeit- und Sportveranstaltungen haben insbesondere auch gemeinnützige Organisationen das Problem, ausreichend Spenden einzusammeln, um ihre enorm wichtige Arbeit weiter verrichten zu können.“

Deswegen bittet der Sportverein pro Eintrag für die Corona-Challenge um einen Spendenbeitrag von fünf Euro auf ein eigens dafür eingerichtetes Konto. Aber nicht nur aktiv gewordene Sportler können hier spenden, möglich ist die Spende selbstverständlich auch für jede andere Privatperson, für Stammtische, Lauftreffs oder auch für Unternehmen, die in dieser besonderen Zeit etwas für den guten Zweck tun wollen.

Den gesamten Spendenerlös wird Brukteria Rorup je zur Hälfte an die Dülmener Tafel und das Hospiz Anna Katharina weiterleiten. „Insbesondere weil der Gesamtbetrag zu 100 Prozent dem guten Zweck zugeführt wird, hoffen wir natürlich neben einer hohen Spendenanzahl auch auf die ein oder andere sehr großzügige Summe, denn das Geld ist hier besonders gut angelegt.“

Diesem Wunsch können sich Gerlind Preßler (Dülmener Tafel) und Martin Suschek (Hospiz Anna Katharina) nur anschließen, denn ihre Organisationen sind mehr denn je auf ausreichend Spenden angewiesen.
Alle Infos zum Spendenkonto ab dem 10. Juli im Internet.

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