Beachvolleyballer in Buldern baggern bei jedem Wetter
Bereit für den Liga-Spielbetrieb

Buldern. Seit gut zwei Jahren ist richtig Leben auf der Beachvolleyball-Anlage der DJK Adler Buldern an der Gewerbestraße. Einige Damen bereiten sich auf den Liga-Spielbetrieb vor. Coronabedingt ist noch nicht ganz klar, wann es losgehen kann.

Sonntag, 28.06.2020, 18:54 Uhr aktualisiert: 28.06.2020, 19:10 Uhr
Voller Einsatz: Alice Tilgner (hinten) und Tina Brambrink bringen den Ball noch einmal über das Netz.
Voller Einsatz: Alice Tilgner (hinten) und Tina Brambrink bringen den Ball noch einmal über das Netz. Foto: Jürgen Primus

In diesem Jahr wollten die Beachvolleyballerinnen der DJK Adler Buldern auch im Liga-Spielbetrieb richtig angreifen. Eigentlich. Denn Corona machte den Damen um Trainer Jan-Dirk Schild bislang einen Strich durch die Rechnung. Der Ligabetrieb ruht im Moment noch und es ist noch nicht genau absehbar, wann und wie es weitergeht.

Zwei Mal in der Woche treffen sich die bis zu einem Dutzend Spielerinnen im Alter zwischen 14 und 30 Jahren zum Poke Shot, Dig, Dive oder Jump Serve, wie die verschiedenen Schlagarten und Spielzüge im Fachenglisch heißen, auf dem Beachfeld an der Gewerbestraße in Buldern. Jahrelang fristete die Anlage eher ein Schattendasein. Aktuell aber wird der Platz wieder mehr zum Leben erweckt und ist schon deutlich aufgehübscht worden.

Eine neue, große Holzhütte macht den Sportlern den Aufenthalt angenehmer. Die aktiven Spielerinnen selber kümmern sich mit Unterstützung der Volleyball-Abteilung um die Pflege der Anlage. So wurden unter anderem am Samstag noch einige Disteln entfernt, sodass die Spielerinnen beim Training am Sonntagmittag gefahrlos den Ball barfuß vom Rasen holen können, wenn dieser mal im Aus gelandet ist.

„Beachvolleyball macht einfach richtig Spaß“, sagt Trainer Jan-Dirk Schild. Der 43-Jährige ist selber aktiver Beachvolleyballer und schätzt die Komplexität beim Volleyball im Sand. „In der Halle sind andere Techniken und Fähigkeiten gefragt.“ Da sei es meist spezieller. „Im Sand werden die Spielerinnen mehr gefordert und gefördert. Hier sind Annahme, Zuspiel und Angriff gefragt. Das schult die Kondition und Koordination“, denn das Wühlen im Sand ist extrem anstrengend.

(Ausführliche Berichterstattung in der Montags-Printausgabe der Dülmener Zeitung sowie im E-Paper.)

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7471767?categorypath=%2F2%2F62%2F798625%2F819401%2F819403%2F
Nachrichten-Ticker