Statistik der abgebrochenen Bezirksliga-Saison
Fußball-Frauen sehr fair zueinander

Buldern. In der abgebrochenen Bezirksliga-Saison gingen die Fußball-Damen sehr fair miteinander um. In 39 der 94 Spiele wurde nicht eine Gelbe Karte gezeigt. Die Bulderner Fußball-Damen sahen in 15 Spielen nur ein Mal den Gelben Karton.

Sonntag, 14.06.2020, 18:25 Uhr aktualisiert: 14.06.2020, 18:30 Uhr
Die Fußballfrauen der DJK Adler Buldern hatten in dieser Saison nur selten Grund zum Jubel. Die Blau-Weißen erzielten lediglich 14 Treffer in 15 Spielen, erhalten aber dennoch die Klasse.
Die Fußballfrauen der DJK Adler Buldern hatten in dieser Saison nur selten Grund zum Jubel. Die Blau-Weißen erzielten lediglich 14 Treffer in 15 Spielen, erhalten aber dennoch die Klasse. Foto: tag

Eines fällt sofort auf: In der Frauen-Bezirksliga ging es in dieser Saison zumeist sehr fair zu. In gleich 39 der 94 Spiele wurde nicht eine Gelbe Karte oder gar ein Platzverweis ausgesprochen. Insgesamt zeigten die Unparteiischen nur 96 Gelbe, zwei Gelb-Rote und drei Rote Karten.

Treffsicherheit: 380 Treffer fielen in den 94 Spielen. Das macht einen Schnitt von 4,04 Treffer pro Partie.

Bester Angriff: Den besten Angriff der Liga stellt der FC Marbeck. Mehr als 3,5 Treffer pro Spiel erzielten die Marbeckerinnen. Sie kamen auf genau 50 Treffer in 14 Spielen. Ähnliche Offensivkraft entwickelten der SuS Legden (48) und Meister Vreden (45).

Harmloseste Offensive: Nur ein laues Lüftlichen war der Sturm von Titania Erkenschwick. In 14 Spielen erzielten die Erkenschwickerinnen nur elf Treffer. Damit fuhren sie aber immerhin vier Siege und zwölf Punkte ein. Adler Buldern kam auf 14 Treffer in 15 Spielen.

Stabilste Deckung: Die stabilste Deckung hatte nicht einmal das Meisterteam aus Vreden (15 Gegentreffer). Die SpVgg. Herten kassierte nur genau ein Dutzend Tore. Da die Hertener aber auch nach vorne nur 26 Tore zustande brachten, reichte es am Ende mit 29 Punkten nur zu Rang drei.

Löchrigste Abwehr: 3,67 Treffer pro Partie im Schnitt kassierte die DJK Adler Buldern. Insgesamt waren es 55 Gegentreffer. Zu viele. Doch da der Holzwickeder Sport Club sein Team zurückgezogen hatte, war der letzte Tabellenplatz schon vergeben. Die Reserve des 1. FFC Recklinghausen war ähnlich anfällig für Gegentreffer. Die Kreisstädter kassierten 52 Tore.

Torriecher: Kathrin Müller vom FC Marbeck bewies mit 17 Treffern in 14 Spielen den besten Torriecher und sichert sich die Torjägerkanone in der abgebrochenen Spielzeit. Julia Decker vom Meister SpVgg. Vreden sowie Vera Hackenfort (SuS Legden) kamen jeweils auf 15 Treffer. Die Adler-Kickerinnen Sabrina Sauff und Nora Mönning werden mit jeweils drei Treffern auf Rang 33 der Torjägerliste in der Frauen-Bezirksliga geführt.

Fairness: Die Damen der DJK Adler Buldern stehen zwar sportlich am Ende der Tabelle. Aber in Sachen Fairness sind sie ganz weit vorne: Die Blau-Weißen kassierten nur eine Gelbe Karte in den 15 Liga-Spielen. Zum Vergleich: Der SuS Legden kam auf 16 Verwarnungen und zwei Roten Karten. Die Damen aus Erkenschwick sahen acht Mal den Gelben Karton und je ein Mal die Gelb-Rote und die Rote Karte.

(Die komplette Statistik lesen Sie in der Montags-Printausgabe der Dülmener Zeitung sowie im E-Paper.)

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