Der TC RW Dülmen ist am Grenzweg für den Notfall gerüstet
Noch am Montag half der Defibrillator Leben retten

Dülmen. Über einen neuen Defibrillator freut sich der Tennisclub Rot-Weiß Dülmen. Wie wichtig das Gerät sein kann, zeigte sich bei einem Notfall vor wenigen Tagen.

Mittwoch, 20.05.2020, 18:37 Uhr aktualisiert: 20.05.2020, 18:40 Uhr
Einen neuen Defibrillator überreichten Dr. Wolfgang (l.) und Julian Bagnewski (r.) sowie Dirk Gärtner (2.v.r.) von der VR-Bank Westmünsterland an den TC RW Dülmen.
Einen neuen Defibrillator überreichten Dr. Wolfgang (l.) und Julian Bagnewski (r.) sowie Dirk Gärtner (2.v.r.) von der VR-Bank Westmünsterland an den TC RW Dülmen. Foto: Hülsheger

Schon seit über fünf Jahren gibt es auf der Anlage des TC RW Dülmen einen Defibrillator für den Fall der Fälle. Zum Glück musste dieser bisher noch nicht benutzt werden. Nachdem bei einer Feier festgestellt wurde, dass das Gerät abgelaufen war, wurde der Verein aktiv. Mit der Praxis Bagnewski und der VR-Bank Westmünsterland fand der Verein Unterstützer für eine Neuanschaffung.

Seit Dienstag ist diese nun da. Die Praxis Bagnewski wird eine Einführung in die Nutzung des Gerätes durchführen. „Das Wichtigste ist, dass der Ersthelfer bei der Nutzung nichts falsch machen kann“, sagt Dr. Wolfgang Bagnewski. Das Gerät erkläre jeden Schritt und löse nur bei Kammerflimmern oder -flattern des Herzens aus, so Günther Winkler. Er war es, der das Ablaufdatum am alten Defibrillator festgestellt hatte.

„Das Gerät ist leicht verständlich. Und das ist, wenn es gebraucht wird, sehr wichtig. Wir haben ebenfalls einen Defibrillator in der Bank“, so Dirk Gärtner von der VR-Bank. TC-Vorsitzender Josef Greß bedankte sich für die Unterstützung. „Gerade jetzt in Corona-Zeiten ist Tennis für viele interessant, weil es unter Auflagen schon wieder betrieben werden kann“, so Greß.

Schon seit mehreren Jahren sind die Dülmener Sportstätten mit Defibrillatoren ausgestattet. Mittlerweile sind rund 45 Geräte durch neue ersetzt worden. Insgesamt wurden sie acht Mal benutzt, sieben Mal hatte der Einsatz Erfolg. „Das letzte Mal, dass ein Gerät genutzt wurde, war am Montag“, berichtet Günther Winkler.

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