Neue Matten können in Halle liegen bleiben
Judoka finden endlich eine sportliche Heimat

Dülmen. Die Judoka der DJK Dülmen finden nach 50 Jahren eine sportliche Heimat. Die Sportler um die Trainer Klaus Schulze Temming und Hans Urban können sich in der Sporthalle der alten Paul-Gerhard-Schule einrichten.

Donnerstag, 07.05.2020, 18:45 Uhr aktualisiert: 07.05.2020, 18:50 Uhr
Neue Matten können in Halle liegen bleiben: Judoka finden endlich eine sportliche Heimat
320 Quadratmeter Judomatten haben die DJK-Judoka um Trainer Hans Urban in der Sporthalle der alten Paul-Gerhardt-Schule verlegt. Foto: Primus

Die Judoka der DJK Dülmen sind glücklich. Nach rund 50 Jahren finden die Rot-Weißen endlich eine sportliche Heimat. Denn: Die Judoka um die Trainer Klaus Schulze Temming, Hans Urban und Co. können sich in der Sporthalle der alten Paul-Gerhard-Schule hinterm Kolpinghaus einrichten.

Bislang waren die DJK-Judoka in der Augustinus-Sporthalle an der Sendener Straße untergebracht. Dort mussten die Matten nach jedem Training weggeräumt werden, weil die Kampfsportler die Halle nicht alleine nutzen konnten. Das macht aber einen erheblichen Zeitaufwand aus.
Jetzt können die Judoka die neuen Matten auf einer Fläche von gut 320 Quadratmetern einfach liegen lassen. Zumindest den Großteil des Jahres, so Hans Urban.

Hoffen auf Start im Juni

Denn: Die Halle wird nur noch vom SGZ Dülmen, vom Bogensportclub Dülmen sowie der Schule mitgenutzt. Diese können aber mit den Matten sehr gut leben beziehungsweise diese in die eigene sportliche Arbeit gut mit einbauen. „Das ist für uns als Verein und als Judoabteilung ein Riesenschritt“, sagt Urban.

Die DJK-Judoka hoffen nun, dass sie Anfang Juni wieder loslegen können. An einem entsprechenden Konzept werde derzeit gearbeitet. „Wir wollen unsere Angebote so auch ausweiten“, betont Urban. Denn der Verein habe eine Menge zu bieten, unter anderem auch Selbstbehauptungskurse und Kurse nur für Mädchen. „Die werden sehr gut angenommen.“

Und künftig geht nicht viel von der wertvollen Trainingszeit für das Verlegen der Matten verloren. „Und die Matten halten so auch länger. Ich denke, dass wir so die nächsten 15 Jahre Ruhe haben werden“, freut sich Urban.

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