Hausdülmen hat mit dem Bau des Kunstrasenplatzes begonnen
Sandstraße jetzt ohne Asche

Hausdülmen. Die rote Asche ist weg. Auf der Sportanlage von GW Hausdülmen haben die Arbeiten am Kunstrasenplatz begonnen. Bisher liegen die Arbeiten im Zeitplan, im Juni soll der Platz fertig sein und dann hoffentlich auch bald bespielt werden.

Donnerstag, 23.04.2020, 18:30 Uhr
Hausdülmen hat mit dem Bau des Kunstrasenplatzes begonnen: Sandstraße jetzt ohne Asche
Die rote Asche ist in Hausdülmen nun Geschichte. Die Arbeiten am neuen Kunstrasenplatz haben begonnen. Foto: privat

Der Sportplatz in Hausdülmen ist zwar für Sportler weiterhin gesperrt. Doch hier passiert einiges. Wie geplant konnte der Umbau des Ascheplatzes beginnen. An der Sandstraße entsteht jetzt ein Kunstrasen.

Die rote Asche ist weg

Zunächst musste mit schwerem Gerät die alte Asche abgetragen werden. „Einige der alten Fußballer haben aber wahrscheinlich für den Rest des Lebens etwas Asche unter der Haut an den Knien oder Ellenbogen“, scherzt Michael Franz vom Förderverein Kunstrasen Hausdülmen. Mit ein bisschen Wehmut erinnere sich doch der ein oder andere an vergangene Spiele und Zweikämpfe auf dem alten Tennenplatz.

„Doch nun ist Schluss mit der staubigen Asche, und wir schauen positiv in die Zukunft“, sagt Franz. Der Kunstrasen-Förderverein, der sich 2015 gegründet hat, hatte sich das große Ziel gesetzt, bis zum Bau des Kunstrasenplatzes 100.000 Euro zusammen zu bekommen, die dem Sportverein dann übergeben werden sollen.

Um es sportlich zu formulieren, es wurde am Ende ein Fotofinish beziehungsweise eine Punktlandung. „Hier möchte ich mich stellvertretend für den gesamten Förderverein-Vorstand bei allen Unterstützern ganz herzlich bedanken“, betont Franz. Und ergänzt, dass natürlich weiter Spenden für den Kunstrasen gesammelt werden würden.

So richtig genießen konnten die Mitglieder des Fördervereins den Start des Projektes aufgrund der Corona-Krise nicht. „Die geplante Scheckübergabe mit Mundschutz und einem drei Meter langem Scheck haben wir bis jetzt weggelassen. Aber noch wichtiger für uns alle wäre es, wenn der Ball endlich wieder rollen könnte und ein Stück Normalität zurückkommen würde.“

Und auch die Scheckübergabe wird natürlich nach dem Ende des Kontaktverbotes nachgeholt.

Fertigstellung im Juni

Bis dahin gilt auch für den Förderverein: Abstand halten. Damit die Vereinsmitglieder gut informiert sind, wird der Baufortschritt auf der Facebook-Seite des Fördervereins dokumentiert. Und die Eigenleistungen, die die Mitglieder durchführen, werden ebenfalls auf die Zeit nach Corona gelegt.

„Wir sind aber zuversichtlich, dass wir in diesem Jahr noch auf dem neuen Platz spielen werden“, macht Michael Franz allen Fußballern und Fans Mut. „Bis dahin werden wir den Baufortschritt dokumentieren.“

Andreas Metelski, Vorsitzender von GW Hausdülmen, ist froh, dass die Bauarbeiten begonnen haben. „Bisher klappt alles, und wenn wir im Zeitrahmen bleiben, dann sind wir Mitte bis Ende Juni fertig.“

Dann soll es, so hofft der Verein, möglichst zeitnah auch eine Eröffnungsfeier geben. Einen besonderen Dank richtet Metelski an Daniel Herrmann und Jan Stockbrink-Hunkemöller, die die Arbeiten auf der Anlage an der Sandstraße koordinieren. „Und wir bekommen auch gute Unterstützung von den Mitgliedern.“

Übrigens: Die rote Asche hatte keinen weiten Weg zurückzulegen. Sie wurde von einem Wohnmobilhändler abgenommen. „Der konnte sie für Pflasterarbeiten gut gebrauchen, und wir mussten nicht weit fahren“, freute sich Metelski über diese Kooperation.

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