Torhüter Dominik Brocks hat in der Corona-Krise viele Ideen zum Wohl der Sportfreunde Merfeld
Virtuelle Würstchen und Bier

Merfeld. Dominik Brocks ist seit vielen Jahren ein verlässlicher Schlussmann beim Fußball-Bezirksligisten Sportfreunde Merfeld. Aber nicht nur zwischen den Pfosten der Grün-Gelben ist der 29-Jährige mit vollem Einsatz bei der Sache. Auch abseits des Platzes macht sich der gelernte Erzieher im Kindergarten um den Verein verdient. Mit Dominik Brocks, der mit seiner Frau Diana im Juli das erste Kind erwartet, unterhielt sich DZ-Sportredakteur Jürgen Primus.

Sonntag, 19.04.2020, 18:31 Uhr aktualisiert: 19.04.2020, 18:50 Uhr
Dominik Brocks ist nicht nur als Schlussmann der Sportfreunde Merfeld aktiv, sondern agiert zudem noch im Vorstand und als A-Jugendtrainer, ist als Social- und Medienwart unterwegs. Er hat jede Menge Ideen, um den Verein durch die Corona-Krise zu führen.
Dominik Brocks ist nicht nur als Schlussmann der Sportfreunde Merfeld aktiv, sondern agiert zudem noch im Vorstand und als A-Jugendtrainer, ist als Social- und Medienwart unterwegs. Er hat jede Menge Ideen, um den Verein durch die Corona-Krise zu führen. Foto: mast

Wie sehr vermissen Sie aktuell den Fußball?
Dominik Brocks: Den Fußball vermisse ich schon sehr stark. Das ist nicht nur das Spiel und das Training selber, sondern natürlich auch die Mannschaftskameraden. Das ganze Drumherum eben. Ich bin wirklich fußballbekloppt. Meine schwangere Frau liegt hier gerade neben mir auf dem Sofa. Sie ist froh, dass ich da bin. Aber eigentlich wünscht sie mich auch bald zurück auf den Platz, weil ich sonst unausstehlich werde (lacht).

Wie halten Sie sich aktuell fit?
Brocks: Ich bin noch nie so viel gejoggt, wie jetzt. Dabei bin ich ja Torwart und muss das gar nicht so sehr. Aktuell habe ich richtig Muskelkater, weil wir auch bei dem Spendenlauf für die Otternasen mit den Fußballern der Sportfreunde Merfeld mitmachen. Die Idee dazu hatte Jan Espeter. Das ist super und macht richtig Spaß. Über die App kann ich zum Teil sehen, wer gerade aktiv ist und ihn sogar anfeuern. Das kann der Läufer dann sogar hören.

Der Spendenlauf ist noch nicht richtig gelaufen, da planen sie schon die nächste Aktion. Warum?
Brocks: Egal ob Bundesliga oder Kreisliga: Vom größten bis zum kleinsten Fußball-Verein sind alle von der aktuellen Corona-Krise betroffen. Auf den Vereinskonten herrscht eine bedrückende Leere. Die Sportfreunde Merfeld haben auch Einbußen. Das wochenlange Ausfallen von Spielen verursacht auch in unserer Kasse ein immenses Loch.

Was machen Sie dagegen?
Brocks: Um das Loch auffangen zu können, verkauft der Club nun im Internet imaginäre Eintrittskarten für Geisterspiele sowie virtuelle Würstchen und Getränke.

(Das komplette Interview lesen Sie in der Montags-Printausgabe der Dülmener Zeitung sowie im E-Paper.)

 www.geisterspieltickets.de/sportfreunde-merfeld

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