Dennis Paul kehrt zu GW Nottuln zurück
Mit der Leeze zum Training

Dülmen. Dennis Paul hat in der Jugend einige Jahre für die TSG Dülmen gespielt. Der Mittelstürmer in Reihen von Borussia Münster wechselt im Sommer aber nicht zurück an den Grenzweg in Dülmen, sondern zu Grün-Weiß Nottuln.

Montag, 30.03.2020, 18:45 Uhr aktualisiert: 30.03.2020, 18:50 Uhr
Dennis Paul hat einige Jahre in der Jugend für die TSG Dülmen gekickt. In der kommenden Saison kehrt er mit GW Nottuln II in das Stadion am Grenzweg zurück.
Dennis Paul hat einige Jahre in der Jugend für die TSG Dülmen gekickt. In der kommenden Saison kehrt er mit GW Nottuln II in das Stadion am Grenzweg zurück. Foto: Steinbrenner

An die Saison 2006/07 kann sich Dennis Paul noch ganz genau erinnern. Der seit dem vergangenen Sonntag 28-jährige Fußballer stieg mit den C-Junioren der TSG Dülmen ungeschlagen in die Bezirksliga auf. Doch damit nicht genug: Im Westfalenpokal schafften es die Nachwuchskicker sogar bis in die dritte Runde. Das Aus kam gegen Arminia Bielefeld. Heute, knapp 13 Jahre später, verfolgt Paul das Geschehen seines Heimatvereins, bei dem er von den Minikickern bis zur C-Jugend aktiv war, nur noch über die Medien und seinen beiden Kollegen Semih Tompa und Aziz Retzep.

Das Duo schnürt noch weiterhin für den blau-gelben Bezirksligisten die Schuhe. „Die Zwei haben mich auch gefragt, ob ich nicht wieder Lust hätte, für die TSG zu spielen“, verrät Dennis Paul, der aktuell noch für den Bezirksligisten Borussia Münster auf Torejagd geht und bislang in zwölf Begegnungen sieben Treffer erzielte. Doch der bullige Mittelstürmer entschied sich dazu, wieder für GW Nottuln, diesmal allerdings für die zweite Mannschaft, aufzulaufen. Paul trug bereits von 2009 bis 2014 das GWN-Jersey – allerdings das Trikot der Erstvertretung.

Der Abschied aus Münster wird dem Dülmener am Saisonende nicht leicht fallen. So viel steht schon jetzt fest. „Wir haben eine super Truppe und ich würde gerne mit den Jungs noch ein weiteres Mal aufsteigen. Aber leider macht mir das Pendeln von Nottuln nach Münster in dem bisherigen Umfang keinen Spaß mehr.“ Die Fahrerei sei auch der einzige Grund dafür gewesen, nicht zum Verein vom Grenzweg zurückzukehren.

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