Dieter Götz wird Trainer der SF Merfeld
„Erfahrener Hase an der Seitenlinie“

Merfeld. Mit Dieter Götz haben die SF Merfeld nach eigenen Angaben einen Trainer gefunden, der perfekt zum Anforderungsprofil des Fußball-Bezirksligisten passt: Erfahren und erfolgshungrig. Der Dorstener löst im Sommer Manfred Wölpper ab.

Montag, 23.03.2020, 16:35 Uhr aktualisiert: 23.03.2020, 16:50 Uhr
Dieter Götz wird der neue Trainer der Sportfreunde Merfeld im Sommer. Er übernimmt das Amt von Manfred Wölpper, der zum Liga-Konkurrenten TSG Dülmen wechselt.
Dieter Götz wird der neue Trainer der Sportfreunde Merfeld im Sommer. Er übernimmt das Amt von Manfred Wölpper, der zum Liga-Konkurrenten TSG Dülmen wechselt. Foto: privat

Reichlich zu tun hatte am Wochenende Christian Hoffmann, Geschäftsführer der Sportfreunde Merfeld. Denn: Der Fußball-Bezirksligist hat für die kommende Saison einen neuen Trainer gefunden. Dieter Götz übernimmt das Amt von Trainer Manfred Wölpper, der zum Liga-Konkurrenten TSG Dülmen wechseln wird.

Persönliche Information

„Die Jungs sind es gewohnt, dass sie solche Nachrichten von mir persönlich erfahren“, so Hoffmann. Da es aktuell aufgrund der Corna-Krise aber kein gemeinsames Training geben darf und kann „habe ich wohl 35 Telefonate am Wochenende geführt, um allen die Nachricht zu übermitteln.“ Das sei eine richtige Fleißarbeit gewesen. „Aber wir freuen uns, dass wir so eine gute Lösung gefunden haben.“

Empfehlung von Holger Flossbach

Sportfreunde-Ex-Trainer Holger Flossbach hatte den Kontakt zu Dieter Götz hergestellt. Der Dorstener ist 55 Jahre alt und hat ein Jahr (Saison 1987/88) beim FC Schalke gespielt und in 19 Spielen sechs Treffer für die Königsblauen erzielt. Zuvor war er Torschützenkönig bei der Spielvereinigung Erkenschwick in der Fußball-Oberliga.

Einfache Gespräche

Hoffmann berichtet von sehr angenehmen und einfachen Gesprächen. „Wir haben insgesamt drei Mal zusammengesessen. Das hat sofort richtig gut gepasst.“ Mit Jan Kersen zusammen habe Hoffmann dann am vergangenen Mittwoch alles klar gemacht.

„Er passt absolut ins Anforderungsprofil. Wir haben einen erfahrenen Hasen gesucht. Damit sind wir zuletzt gut gefahren.“ Nach Flossbach und Wölpper kommt somit der nächste Coach an die Linie. „Das muss nicht heißen, dass wir nie wieder einen Spielertrainer haben werden. Aber aktuell passt das einfach am besten zu uns.“

Der A-Lizenzinhaber freut sich auf die neue Aufgabe nach zweijähriger Abstinenz. Zuletzt war er bei einem B-Ligisten tätig. „Jetzt habe ich mich beruflich so weit sortiert, dass ich wieder anpacken kann.“ Als ehemaliger Stürmer möchte er am liebsten im Hurra-Stil nach vorne spielen lassen. „Aber die Erfahrung zeigt, dass Spiele aus einer stabilen Abwehr heraus gewonnen werden.“ Diesen Weg der Sportfreunde Merfeld will er fortsetzen.

"Phantastische Saison"

„Denn dieses Jahr spielen sie ja eine phantastische Saison. Die Jungs sehen, was mit Engagement und Leidenschaft möglich ist.“ Bei den Merfeldern schätzt er auch die familiäre Atmosphäre und „daher habe ich mich sofort richtig wohl gefühlt. Ich glaube auch, dass es richtig gut passen kann.“

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