Handballerinnen zeigen Energieleistung gegen Wattenscheid
Furioser Endspurt bringt den zweiten Sieg

Dülmen. Die Kreisliga-Handballerinnen des TV Dülmen sind nicht mehr Liga-Schlusslicht. Dank einer Energieleistung in der zweiten Halbzeit gegen den TV Wattenscheid II haben sich die Schützlinge von Trainer Peter Ay mit 21:20 (7:4) durchgesetzt.

Donnerstag, 20.02.2020, 19:23 Uhr aktualisiert: 20.02.2020, 19:30 Uhr
Frederike Stell (am Ball) fügte sich gleich wieder sehr gut in die Mannschaft des TV Dülmen ein und hatte einen ordentlichen Anteil am Sieg über Wattenscheid.
Frederike Stell (am Ball) fügte sich gleich wieder sehr gut in die Mannschaft des TV Dülmen ein und hatte einen ordentlichen Anteil am Sieg über Wattenscheid. Foto: jp

Dabei war die Ausgangssituation vor dem Heimspiel gar nicht mal so gut: Es fehlten die Torgaranten Lea Brüner, Alex Marx und Kapitän Iris Last, dafür war Frederike (Freddi) Stell nach einem Austauschsemester nach einem halben Jahr endlich wieder bei den Blau-Weißen auf dem Hallenparkett zu sehen. Ansonsten hatten die Dülmenerinnen nahezu eine volle Bank vorzuweisen.

Die Wattenscheiderinnen agieren im gesicherten Mittelfeld, die TV-Damen rangierten vor dem Spiel mit nur einem Sieg am Schluss der Tabelle.
Und das Heimspiel begann nicht gut. Der angesetzte Schiedsrichter kam nicht, dafür ist Marcus Gödde eingesprungen, „der einen super und fairen Job gemacht hat. Dafür ein riesen Dank“, so Kapitänin Iris Last.

Doch beflügelt hat das den Start und die gesamte erste Halbzeit der Dülmenerinnen nicht. „Das war sehr schwach, vor allem die Chancenauswertung. Es gab alleine von den Außenpositionen zehn freie Würfe, die nicht im Tor untergebracht werden konnten.“

So lagen die Dülmenerinnen zur Halbzeit völlig verdient beim 7:14 mit sieben Toren hinten. In Halbzeit zwei war dann eine ganz andere TV-Mannschaft auf dem Feld. Die Schützlinge von Trainer Peter Ay agierten plötzlich mit Kampf, Tempo und Moral und so konnten die TV-Handballerinnen Tor um Tor aufholen.

Die Endphase war nichts für schwache Nerven, da den Blau-Weißen erst zwei Minuten vor dem Abpfiff das erste Mal wieder der Ausgleich gelang. Mit zwei schnellen Toren eroberten die Dülmenerinnen dann sogar die Führung und konnten diese bis zum Ende halten.

Fazit: Am Ende kannte der Jubel bei den TV-Handballerinnen keine Grenzen. „Wir haben uns wahnsinnig über die Punkte und den Sieg gefreut, der ohne die geschlossene Leistungssteigerung und Einstellung definitiv nicht möglich gewesen wäre.“ Damit sind die Dülmenerinnen auch in der Tabelle immerhin einen Platz nach oben gesprungen. „Wir sind überzeugt, dass unser Lauf nun weiter anhält und wir die desaströse Hinrunde zumindest etwas relativieren können. Besonders freuen wir uns über die Rückkehr von Freddi Stell, die zeitgleich erheblich am Sieg beteiligt war“, so Iris Last abschließend.

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