Indiaca-Teams von GW Hausdülmen in der Oberliga
Enges Duell um Westfalen-Krone

Hausdülmen. Einen Dreikampf um die Westfalenmeisterschaft wird es am letzten Spieltag der Indiaca-Oberliga geben. Mittendrin im Meisterschaftskampf sind die Damen von GW Hausdülmen, die vom direkten Duell der Konkurrenz profitierten.

Dienstag, 21.01.2020, 18:15 Uhr aktualisiert: 21.01.2020, 18:20 Uhr
Indiaca-Teams von GW Hausdülmen in der Oberliga: Enges Duell um Westfalen-Krone
Foto: privat

Die beiden Mixed-Oberligamannschaften von GW Hausdülmen nach Wattenscheid zum fünften Ligaspieltag. Dieser sollte für die erste Mannschaft zu einem wichtigen Sprung in der Tabelle führen.

Sprung auf Platz vier für Mixed-Team

Im ersten Spiel gegen die SG Erftal brauchten die Spieler etwas, um ihren Rhythmus zu finden und verloren den ersten Durchgang mit 23:25. Danach lief das eigene Spiel rund. Alle drei nachfolgenden Sätze wurden mit 25:16, 25:22 und 25:22 gewonnen.

In der zweiten Partie gegen CVJM Pivitsheide II sorgte ein glatter 3:0-Erfolg für den Sprung auf Platz vier der Oberliga-Tabelle, der zur Qualifikation für die Norddeutschen Meisterschaft reichen würde.

Die zweite Mannschaft hatte mit dem TVK Wattenscheid und CVJM Pivitsheide zwei Teams von der Tabellenspitze vor der Brust.

Gegen den TVK konnte man den Gegner im ersten Satz überraschen und diesen mit 25:20 gewinnen. Doch dann drehte der Gegner auf und gewann die nächsten drei Sätze deutlich. Auch im zweiten Spiel war GWH II nicht in der Lage, den Gegner ernsthaft zu gefährden.

„Auch wenn wir die Tabelle von unten anführen, ist für uns der Wettstreit mit den anderen Teams sehr wichtig. Dadurch können wir uns verbessern und im März bei der Westfalenmeisterschaft in Dülmen in den Altersklasse 35+ und 45+ angreifen,“ so Co-Kapitän Rainer Haack.

Frauen: Dreikampf um Westfalenmeister

In der Frauen-Oberliga waren alle drei Teams unterwegs. GW Hausdülmen I und II spielten in heimischer Halle gegeneinander und gegen CVJM Kamen II, die dritte GWH-Mannschaft reiste nach Wattenscheid, um sich mit dem Gastgeber und CVJM Kamen zu messen.

Die erste Mannschaft von Trainer Dominic Schmauck wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und gewann beide Partien. Im ersten Satz gegen die eigene Zweite mussten die jungen Spielerinnen aber lange einem Rückstand hinterherlaufen. Erst auf der Zielgeraden punkteten sie durch Agilität und Durchschlagskraft der Angriffe und gewannen 25:23.

Im zweiten Satz verlor die zweite Mannschaft um Kapitänin Ulla Klaas zu Beginn den Faden und musste dann ihrerseits einem ständigen Rückstand nachgehen.

Die Dominanz der Ersten wurde dann schnell in einem deutlichen Vorsprung sichtbar und diese gewannen verdient mit 25:13 das Spiel. Der CVJM Kamen II hatte eine sehr schwere Aufgabe gegen die beiden Teams und so siegte GWH I 25:13 und 25:10 und GWH II mit 25:12 und 25:8.

In Wattenscheid hatte die dritte Mannschaft mit sich und den Gegnern zu kämpfen, kam gegen den TVK Wattenscheid schlecht in die Partie und musste ständig einem Rückstand aufholen. Dies gelang nicht und so endete das Spiel 13:25 und 19:25. „Wir sind schon etwas enttäuscht, dass wir das Spiel nicht positiver gestalten konnten, beim Training konnten wir viele Dinge toll umsetzen“, resümierte Angelina Rath.

Direkt im Anschluss stand man dem bis dato ungeschlagenen CVJM Kamen gegenüber und die Enttäuschung über die erste Partie war zu spüren. 16:25 ging Durchgang eins verloren, doch im zweiten Satz konnte sich die Mannschaft nach einer Umstellung steigern. Trotz des 21:25 war man mit dem Durchgang zufrieden.

Da sich der TVK Wattenscheid und der CVJM Kamen die Punkte gegenseitig klauten, stehen nun beide mit GW Hausdülmen I punktgleich mit 5:1 Punkten an der Tabellenspitze. „Das wird ein spannendes Finale um den Westfalenmeistertitel, am nächsten Spieltag treffen die drei Teams aufeinander“, blickt Susanne Freckmann voraus.

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