Jugend 70 Merfeld kann Tabellenführung übernehmen
Die Spitze lockt

Merfeld. Jugend 70 Merfeld und Mathias Hemmer können mit etwas Glück die Tabellenspitze in der Tischtennis-Landesliga erklimmen. Dazu müssen die Merfelder aber im Heimspiel gegen Westfalia Westerkappeln die Hausaufgaben machen.

Donnerstag, 21.11.2019, 18:38 Uhr aktualisiert: 21.11.2019, 18:50 Uhr
Mathias Hemmer (Jugend 70 Merfeld) blickt den letzten zwei Hinrundenpartien optimistisch entgegen.
Mathias Hemmer (Jugend 70 Merfeld) blickt den letzten zwei Hinrundenpartien optimistisch entgegen. Foto: mast

Zum letzten Mal im Jahr 2019 genießen die Tischtennis-Herren von Jugend 70 Merfeld Heimrecht in der Landesliga Gruppe drei. Am Samstag um 18.30 Uhr empfängt das Sextett von Kapitän Raphael Schwaag den TSV Westfalia Westerkappeln. Das letzte Hinrundenspiel findet eine Woche später beim Vorletzten TB Burgsteinfurt II statt.

Borken hat noch knapp die Nase vorn

Aufgrund der Siegesserie von zuletzt 10:0-Punkten arbeitete sich das Jugend 70-Team mit 15:3-Zählern bis auf den zweiten Tabellenplatz vor. Liga-Primus TV Borken (16:2) hat noch knapp die Nase vorne, empfängt am Sonnabend aber den drittplatzierten 1. TTC Münster II (15:3) zum Verfolgerduell. Sollte Borken nicht gewinnen und die Schwaag-Schützlinge ihrer Favoritenrolle gegen den Sechsten gerecht werden, würde der neue Spitzenreiter aus Merfeld kommen.

Warnung vor Gegner

Doch daran denken die Jugend 70-Akteure nicht. „Die Ergebnisse unseres nächsten Gegners sollten Warnung genug sein“, stellte Raphael Schwaag klar. Westerkappeln verbesserte sich durch die Erfolge gegen Cheruskia Laggenbeck (9:2) und die Warendorfer SU (9:7) auf den Relegationsrang acht. Gegen Laggenbeck sowie Warendorf hatte das Merfelder Team eine Woche zuvor jeweils mit 9:7 triumphiert. „Wir stehen vor einer schweren Aufgabe, wollen aber den Heimvorteil einmal mehr nutzen“, so Schwaag, der seine Mannschaft vor Joachim Frintrup, Frank Verbeet, Damian Kleinert, Mathias Hemmer und Hannes Böhnelin anführt.

Doppel sollen Grundstein sein

Der Grundstein zum achten Saisonsieg im zehnten Spiel soll einmal mehr in den Eingangsdoppeln gelegt werden. Mit Verbeet/Kleinert (8:1-Bilanz) und Schwaag/Böhnlein (7:2) verfügt der Tabellenzweite über exzellente Kombinationen. Frintrup/Hemmer mussten meist gegen die gegnerische Spitzenkombination antreten und gewannen zwei der insgesamt sechs Begegnungen.

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