NRW und die DJK Dülmen dominieren Deutsche Meisterschaft im ID-Judo
Triumphzug in Gold

Dülmen. Die ID-Judoka der DJK Dülmen hatten großen Anteil am NRW-Erfolg bei den Deutschen Meisterschaften für Verbandsmannschaften in München. Carina Niemeyer, Sandra Schnur und Tobias Weyck sicherten sich die Goldmedaille.

Mittwoch, 20.11.2019, 18:25 Uhr aktualisiert: 20.11.2019, 18:30 Uhr
Trainer Bernard Freitag freut sich mit (v.l.) Carina Niemeyer, Sandra Schnur und Tobias Weyck über die Goldmedaillen.
Trainer Bernard Freitag freut sich mit (v.l.) Carina Niemeyer, Sandra Schnur und Tobias Weyck über die Goldmedaillen. Foto: privat

Vier Titel holten die NRW-Kaderteams bei der Deutschen Meisterschaft für Verbandsmannschaften im ID-Judo. In den Wettkampfklassen I und II sind auch drei Judoka von der DJK Dülmen, die alle drei ihre Kämpfe mit Gold beendeten. Sandra Schnur, Carina Niemeyer und Tobias Weyck. Das anstrengende Kadertraining von Mittwoch bis Freitag in der Sportschule Hennef hat sich gelohnt.

Alle Titel eingeheimst

Die Deutschen Verbandsmeisterschaften in München wurden für das ID-Judo-Team aus NRW zum Triumphzug. Die Kaderathleten des Behinderten- und Rehabilitationssportverband erkämpften sich alle Titel der Deutschen Meisterschaften.

Das Team der WK1 Frauen Stephanie Knopp (Leverkusen), Jasmin Siebelitz (Hünxe), sowie Andrea Kuhne (Bocholt) Evin Celiktas (Leverkusen) und Carina Niemeyer (DJK Dülmen) sicherten sich als erste ungeschlagen ihre Gold-Medaillen vor den Männern.

Dem Männerteam der Wettkampfklasse 1 gelang die Titelverteidigung nach zwei eindeutigen 4:1-Siegen gegen Bayern. Somit war es in 16 Jahren die 15. Meisterschaft für die ID-Judoka aus NRW. Für die Männer ging André Conen (Leverkusen), Marc Behrendt (Essen), Wolfgang Trost (Leverkusen), Timo Karmasch (Hünxe), Patrick Barendonk (Bocholt) und Christian Brieler, sowie Lars Wichert (beide Hamm) an den Start.
Ebenfalls erfolgreich den Meistertitel verteidigten die männlichen ID-Judoka der Wettkampfklasse II. Rheinland-Pfalz wurde mit 3:1 besiegt. Gegen Baden Württemberg gab es überraschend eine 2:3-Niederlage. Allerdings folgten umgehend ein 3:2-Erfolg gegen Bayern sowie ein 5:0 gegen Hessen. Am Ende reichte die bessere Unterbewertung den Judoka um Victor Gdowczok (Köln), Phil Taraschinski (Hamm), Lennart Klaus (Hünxe), Ben Musaeus (Hückeswagen), Tobias Weyck (DJK Dülmen), Valentin Freitag und Daniel Gietzold (beide Leverkusen).

Die Frauen überraschen

Die Überraschungsmannschaft waren die Frauen der Wettkampfklasse II. Mit nur vier ID-Judoka bei fünf Gewichtsklassen angetreten, konnten die Athletinnen gegen Baden Württemberg mit 4:1 und gegen Bayern mit 3:2 gewinnen, lediglich gegen Hessen gab es ein Unentschieden. Auch hier erfolgte die bessere Unterbewertung für das Frauen-Team aus NRW. Gold gab es für Victoria Breidenstein (Essen), Stefanie Drescher (Hünxe), Lisa Heise (Mülheim) und Sandra Schnur von der DJK Dülmen.

Supercup neu im Programm

Neu in diesem Jahr war der erstmals ausgetragene Supercup. Hier treten als Mannschaft drei Frauen sowie fünf Männer der Wettkampfklassen I und II an. Die erste Begegnung gegen Hessen ging mit 7:1 an NRW. Genauso ging es gegen die Mischmannschaft aus Bayern auf die Matte. Die Begegnung verlor NRW überraschend mit 2:5. Der bayrische Coach, hatte alles erfolgreich auf eine Karte gesetzt, wohlwissend, dass Trainer Frank Schuhknecht erneut die WK1-Frauen kämpfen lässt, um wichtige Kampferfahrungen zu sammeln.

Am Samstag fahren Sandra Schnur, Carina Niemeyer, Christian Pallas und Tobias Weyck nach Venray (Holland) um auch hier ihre guten Leistungen in ihrer Wettkampfklasse und Mannschaft zu zeigen.

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