Jugend 70 Merfeld springt auf Platz zwei in der TT-Landesliga
Den Herbstmeistertitel im Blick

Merfeld. Zwei Spieltage vor dem Ende der Hinrunde dürfen sich die Tischtennis-Herren von Jugend 70 Merfeld berechtigte Chancen auf den Herbstmeistertitel in der Landesliga Gruppe drei machen.

Dienstag, 19.11.2019, 17:50 Uhr aktualisiert: 19.11.2019, 17:54 Uhr
Ohne Einzelniederlage blieb Joachim Frintrup beim 9:3-Auswärtssieg von Jugend 70 Merfeld gegen Westfalia Kinderhaus.
Ohne Einzelniederlage blieb Joachim Frintrup beim 9:3-Auswärtssieg von Jugend 70 Merfeld gegen Westfalia Kinderhaus. Foto: mast

Das Team von Kapitän Raphael Schwaag setzte mit einem 9:3-Auswärtssieg gegen den Tabellenneunten Westfalia Kinderhaus die Erfolgsserie von nunmehr acht nicht verlorenen Partien fort. Gleichermaßen kassierte der 1. TTC Münster II bei der Warendorfer SU mit 5:9 seine erste Saisonniederlage. In der Tabelle schoben sich die Schwaag-Schützlinge (15:3) deshalb aufgrund des besseren Spielverhältnisses an der Mannschaft aus der Domstadt vorbei auf den zweiten Platz. Spitzenreiter bleibt unverändert der TV Borken (16:2), der sich beim Schlusslicht DJK TTR Rheine II mit 9:2 behauptete.

Am kommenden Samstag treffen Borken und Münster im direkten Duell aufeinander, während das Jugend 70-Sextett Heimrecht gegen den Achten TSV Westfalia Westerkappeln genießt.

"Nicht mit Ruhm bekleckert"

„Wir haben uns nicht mit Ruhm bekleckert und sind froh, beide Punkte mit nach Hause genommen zu haben“, berichtete Schwaag nach der zweieinhalbstündigen Partie.

Joachim Frintrup/Mathias Hemmer ließen im Doppel zwei Matchbälle liegen und verloren noch in fünf Sätzen. Besser machten es Raphael Schwaag/ Hannes Böhnlein (3:1) und Frank Verbeet/ Damian Kleinert (3:0).

Selbstkritik

In den nachfolgenden Einzeln ließen die Gäste besonders im oberen Paarkreuz nichts anbrennen. Sowohl Schwaag als auch Frintrup gewannen beide Partien. Allerdings musste Merfelds Nummer eins im Duell der beiden Spitzenspieler lange Zeit kämpfen, um den entscheidenden Abschnitt mit 15:13 siegreich zu beenden.

„Trotz meiner beiden Siege habe ich schlecht gespielt“, sparte der Mannschaftsführer nicht mit Selbstkritik.
Auch Verbeet blieb wie Schwaag in Kinderhaus ungeschlagen, er gewann beide Einzel. Trotz eines 1:2-Satzrückstandes drehte Böhnlein sein Match noch. Dagegen mussten Kleinert und Hemmer deutliche Niederlagen einstecken.

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