Große Aufräumaktion beim Surfclub Buldern
Vorfreude und Zukunftssorgen

Buldern. Beim Surfclub Buldern wurde aufgeräumt. Zudem bekam der Verein eine Spende, die für die Feierlichkeiten zum 40-jährigen Bestehen genutzt werden soll. Unklar ist noch, was beim Verkauf des Geländes am Bulderner See aus dem Verein wird.

Montag, 21.10.2019, 18:00 Uhr
Große Aufräumaktion beim Surfclub Buldern: Vorfreude und Zukunftssorgen
Die Mitglieder des Windsurfclubs packten bei der Aufräumaktion kräftig mit an. Ungewiss ist die Zukunft am Bulderner See, wenn das Gelände verkauft wird. Foto: Wübbelt

Der Surfclub Buldern ist ein familiärer Verein. Am Samstag treffen sich viele Mitglieder zur 39. Revierreinigung: Kinder, Eltern und Großeltern. Alle packen kräftig mit an. Die Zuwegung zum Vereinshaus wird von Unkraut befreit, Kanten werden abgestochen, Holz wird aufgearbeitet und viele Sträucher, die am Ufer stehen, werden entfernt.

Sponsoren und Förderer gesucht

Das eingezäunte Anwesen halten sie hervorragend in Schuss. Hunde werden hier nur an der Leine geführt und alle achten auf Sauberkeit. Der Verein hat rund 140 aktive Mitglieder, wovon 50 Prozent Jugendliche sind. Die Zahl schwankt in jedem Jahr. Denn: Wer einen der Surfkurse (finden regelmäßig statt) oder auch nur einen Schnupperkurs belegt hat, ist gleichzeitig für das folgende Jahr Mitglied und kann die schöne Anlage am Bulderner See nutzen.

Der Verein arbeitet mit dem SGZ Dülmen zusammen, mit dem auch Ferienzeiten angeboten werden.
Die Schulungsleiter Steffen und Ramona Doliff besuchen regelmäßig Lehrgänge, um auf dem neuesten Stand zu bleiben. „Das zum Teil überalterte Schulungsmaterial soll jetzt erneuert werden“, berichtet Helmut Püth, zweiter Vorsitzender. „Und wir würden gerne im nächsten Jahr das 40-jährige Gründungsjubiläum mit einer schönen Feier begehen. Dazu werden noch einige Sponsoren und Förderer gesucht.“ Er selbst geht mit gutem Beispiel voran und spendet einen Geldbetrag. „Der Zusammenhalt dieses Vereines ist es mir wert“, erzählt Püth ein wenig aus dem Vereinsleben.

An der gemeinsamen Vereinsfahrt vor Beginn des Sommers nehmen stets sechzig Personen teil, die in früheren Jahren stattfindende Weihnachtsfeier im Dezember wurde auf Wunsch aller aus persönlichen Gründen in den Januar verlegt. Und dann eben Arbeitseinsätze wie diese, wo wirklich alle zusammen anpacken.

Als ersten Sponsor hat Püth mit Markus Welk aus Rauschenberg (Hessen/Team häusliche Pflege) einen alten Bekannten gefunden, der gerne bereit ist, den gleichen Betrag zu spenden, sodass er an diesem Morgen dem ersten Vorsitzenden des Vereins, Dominik Schwack, später die tolle Summe von 1000 Euro übergeben kann, bevor sich alle am Grill mit einer Bratwurst stärken.

Unsicherheit bei Grundstücksverkauf

Um sich dem Verein vorzustellen, schaut an dem Morgen auch der neue Ortsvorsteher von Buldern, Christoph Wübbelt, herein. Den fragen die beiden Vorständler denn auch sofort, ob er etwas bezüglich der Zukunft sagen kann. Denn: Sie wissen nicht, wie es weitergehen soll, wenn das Grundstück vom jetzigen Besitzer verkauft wird. Auf die Frage erwidert Christoph Wübbelt: „Wir stehen in Gesprächen.“

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