Verband bezieht klare Position
Null Toleranz bei Salut-Jubel

Dülmen. Nach dem Militärgruß der türkischen Nationalspieler gab es im Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) Nachahmer dieser Geste. Deshalb weist der FLVW ausdrücklich darauf hin, dass so ein Verhalten auch auf westfälischen Plätzen nicht zu tolerieren ist.

Freitag, 18.10.2019, 18:12 Uhr aktualisiert: 18.10.2019, 18:17 Uhr
Verband bezieht klare Position: Null Toleranz bei Salut-Jubel
Foto: Archiv

Dieses Verhalten entspricht in keiner Weise den Werten und Grundsätzen des Verbandes. „Der Fußball lässt sich weder für Provokation noch für Diskriminierung missbrauchen“, stellte der für den Amateurfußball zuständige Vizepräsident Manfred Schnieders stellvertretend für das gesamte Präsidium klar.

Andree Kruphölter, im Präsidium für Rechtsfragen zuständig und Fairplay-Beauftragter, kündigte sportstrafrechtliche Verfahren wegen unsportlichen Verhaltens vor dem Verbandssportgericht an. Auch Riza Öztürk, Integrationsbeauftragter des FLVW befürwortet diesen Kurs: „Wir können und müssen Strafen aussprechen, um zu signalisieren, dass wir so etwas nicht dulden.“

Anweisung an Schiedsrichter

Auch im Fußballkreis Ahaus-Coesfeld wurden die Schiedsrichter angewiesen, dieses Fehlverhalten in den Spielbericht einzutragen.

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