Reithalle Buldern bekommt ein neues Dach
Operation am offenen Herzen

Buldern. Wie eine Operation am offenen Herzen mutet aktuell die Sanierung des Daches der Reithalle Buldern am Samsonsee an. „Ja. So könnte man das beschreiben“, sagen unisono Anna Hille, Vorsitzende des Bulderner Reitervereins und Hendrik Depel, Inhaber des Bulderner Dachdecker-Betriebes Bergmann & Depel.

Mittwoch, 07.08.2019, 18:46 Uhr aktualisiert: 07.08.2019, 18:50 Uhr
Die asbesthaltigen Korkplatten sind durch eine Fachfirma aus Westerkappeln von der Reithalle in Buldern entfernt worden. Aktuell ist das Dach komplett geöffnet.
Die asbesthaltigen Korkplatten sind durch eine Fachfirma aus Westerkappeln von der Reithalle in Buldern entfernt worden. Aktuell ist das Dach komplett geöffnet. Foto: Primus

Eine Fachfirma aus Westerkappeln hat die asbesthaltigen Korkplatten entfernt. Die Sanierung war notwendig geworden, „weil das Dach schon seit längerer Zeit undicht war“, so Hille. Jetzt haben Mitarbeiter von Bergmann & Depel damit begonnen, 60 Millimeter starke Sandwich-Platten auf das Dach zu legen. Im Moment ist das Hallendach aber nahezu komplett geöffnet.

„Ich denke, dass wir die Arbeiten in der 35.Kalenderwoche, also ab dem 26. August abgeschlossen haben“, so Hendrik Depel weiter. Aktuell ist die Bulderner Firma mit fünf, sechs Mann auf der Baustelle. „Es klappt alles ganz gut.“ Das liege auch daran, dass die Problempunkte im Vorfeld erkannt wurden. „Die Halle war ja vor 30 Jahren in Dorsten ab- und in Buldern wieder aufgebaut worden. Daher sind gerade die Ecken etwas komplizierter zu überdachen.“ Daher seien diese Stellen im Vorfeld besonders gründlich ausgemessen worden, um die Platten entsprechend anzufertigen. „Das war die größte Herausforderung.“

Mitte September geht es dann mit dem Anbau der Boxengasse auf der Nordseite der Reithalle weiter. „Wir konnten pünktlich in der zweiten Sommerferienwoche das Großprojekt starten“, freut sich Anna Hille, Vorsitzende des Bulderner Reitervereins über die Umsetzung der Maßnahme. Nach den Sommerferien soll der Schulbetrieb weitergehen.

Der Verein rechnet mit Gesamtkosten in Höhe von 360.000 Euro. Anna Hille: „Wir sind sehr dankbar, dass die Stadt Dülmen sich mit rund 200.000 Euro beteiligt.“

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