Stadtsportring nimmt „Moderne Sportstätte 2022“ ins Visier
Richtlinien werden erarbeitet

Dülmen. Der neugewählte Vorstand des Stadtsportringes (SSR) Dülmen hat sich am Montagabend getroffen und hat gleich die Arbeit aufgenommen. Neben verschiedenen anderen Themen rund um den Sport und Sport im Park stand insbesondere das Thema „Moderne Sportstätte 2022“, bei dem der Stadtsportring Förderkriterien festlegt und somit bei der Verteilung der Mittel eine wichtige Rolle einnimmt, im Mittelpunkt.

Dienstag, 16.07.2019, 17:50 Uhr aktualisiert: 16.07.2019, 17:53 Uhr
Der neuformierte Vorstand des Stadtsportringes Dülmen kam am Montagabend zusammen. Carsten Hövekamp (2.v.r.) ist der Schriftführer.
Der neuformierte Vorstand des Stadtsportringes Dülmen kam am Montagabend zusammen. Carsten Hövekamp (2.v.r.) ist der Schriftführer. Foto: privat

„Wir wollen möglichst neutral formulierte und einheitliche Vergabekriterien erarbeiten, damit möglichst viele Vereine und viele Projekte daran partizipieren können“, sagt SSR-Schriftführer Carsten Hövekamp.

632.345 Euro für Dülmen

Das Land NRW will mit dem Förderprogramm mit insgesamt 300 Millionen Euro den Modernisierungs- und Sanierungs-Stau von Sportstätten, die sich im Eigentum von Sportvereinen oder -verbänden befinden beziehungsweise gepachtet oder langfristig gemietet sind, beheben. Für Dülmen stehen bis zu 632.345 Euro bereit.

Anfang kommender Woche trifft sich ein vierköpfiger Arbeitskreis des Dülmener SSR, um konkrete Förderrichtlinien zu erarbeiten. Dazu sollen auch zwei Experten aus Dülmen eingeladen werden, die an der Auftaktveranstaltung zu dem Förderprojekt in Düsseldorf teilgenommen haben.

"Die Zeit drängt."

„Die Zeit drängt. Ab dem 1. Oktober können Anträge beim Land NRW eingereicht werden“, so Hövekamp. Anfang Dezember soll schon eine Entscheidung darüber fallen, welche Projekte gefördert werden. „Wir als Stadtsportring wollen uns ja für den Sport in Dülmen einsetzen und daher schnell die Förderrichtlinien für Dülmen erarbeiten.“ Daher sollen auch die Ergebnisse des Arbeitskreises noch Ende Juli dem gesamten Vorstand des Dülmener Stadtsportringes unterbreitet werden. Zeitnah finde dann noch eine Abstimmung mit der Stadt Dülmen ab und dann würden die Vereine schnellstmöglich informiert, so Hövekamp. „Denn wir wollen als SSR ja möglichst viel für den Sport in Dülmen erreichen.“

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