Viel Arbeit für „Schwester“ Helmut
Wiedersehen beim Legendenspiel

Dülmen. Auch Petrus hatte Gefallen an dem großen Wiedersehen der ehemaligen TSG-Fußballer im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten. Es blieb bis zum Ende trocken. Dass die Ahlefelder-Elf das Spiel mit 6:2 gewann, war am Ende nebensächlich.

Sonntag, 07.07.2019, 17:30 Uhr aktualisiert: 07.07.2019, 17:40 Uhr
Viel Arbeit für „Schwester“ Helmut: Wiedersehen beim Legendenspiel
Die ehemaligen TSG-Kicker freuten sich über das Wiedersehen beim Legendenspiel. Foto: Primus

Andre Klausing, Organisator des „Legendenspiels“ bei der TSG Dülmen zwischen dem Team von Trainer Manfred Wölpper und der Elf von Wolfgang Ahlefelder schickte vor dem Spiel sorgenvolle Blicke gen Himmel.

Doch auch Petrus hatte am Samstag Gefallen an dem großen Wiedersehen der ehemaligen TSG-Fußballer aus den 90er- und 2000er-Jahren im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten. Es blieb trocken, erst nach dem Schlusspfiff des Unparteiischen Dirk Steffens fing es an zu tröpfeln.

Ergebnis nur zweitrangig

Dass die Ahlefelder-Elf das Spiel vor rund 500 Zuschauern mit 6:2 (3:1) gewann, war am Ende nebensächlich. „Es ist einfach unfassbar schön, die Jungs wiederzusehen. Wir hatten damals eine richtig geile Zeit“, sagte Sascha Peters, der aufgrund einer Knieverletzung nicht mitwirken konnte.

Trainer Manfred Wölpper tigerte wie damals an der Linie auf und ab, wenngleich er deutlich ruhiger war. „Der Kampert ist ja nach zwei Minuten schon platt“, sparte er aber nicht mit Kritik.

Viel Arbeit für den Physio

Das Spiel der Wölpper-Elf litt unter zahlreichen Verletzungen. TSG-Physio Helmut „Schwester“ Haverkamp hatte alle Hände voll zu tun.

Thomas Kleerbaum verletzte sich beim Warmmachen und auch Uli Garschagen und Andreas Gernemann hatten schnell Blessuren. „Nach einer Viertelstunde war meine komplette Viererkette gesprengt“, erklärte Wölpper die Niederlage.

100 Jahre TSG Dülmen

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Sehr zum Unwillen von Torhüter Ulf Johannemann, der nach seinem Karriereende 1996 am Samstag zum ersten Mal wieder die Torwart-Handschuhe überstreifte, und beim Gang in die Kabine lautstark zusammen mit Thomas Droste schimpfte. „Wir müssen die Räume enger machen“, verlangte Johannemann ein besseres Abwehrverhalten von seinen Mitspielern.

Spielende nach 70 Minuten

Das Schiedsrichter-Gespann um Dirk Steffens hatte das Spiel jederzeit im Griff, auch wenn sich die Wölpper-Kicker angesichts vieler Torraumszenen öfter einen Abseitspfiff gewünscht hätten.

Aufgrund der Temperaturen und des fortgeschrittenen Alters einiger „Legenden“ (Wölpper: „Man sieht bei einigen, dass die biologische Uhr tickt.“) pfiff der Schiri die Partie nach 70 statt nach 90 Minuten ab.

Zur Freude aller Beteiligten. Denn in erster Linie fieberten alle der dritten Halbzeit entgegen. „Das Spiel war hart, aber die dritte Halbzeit wird härter“, versprach Thomas Droste vollen Einsatz auch nach dem Spiel - und er und seine alten TSG-Kameraden hielten Wort.

Die Torschützen:

Tore: 1:0 Maik Strickling, 1:1 Jens Gesterkamp, 1:2 Guido Böinghoff, 1:3 Tim Abendroth, 1:4 und 2:5 Dirk Ostrowski, 2:4 Marcus Fischer, 2:6 Florian Bunse.

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