Interview mit TSG-Chef Gerd Wagner zum 100. Geburtstag
Die Verbundenheit ist groß

Dülmen. Im Vorfeld der Festwoche anlässlich des 100-jährigen Bestehens der TSG Dülmen unterhielt sich DZ-Sportredakteur Jürgen Primus mit Gerd Wagner, dem Vorsitzenden der Blau-Gelben.

Dienstag, 02.07.2019, 18:53 Uhr aktualisiert: 02.07.2019, 19:01 Uhr
An die Oberliga-Zeit der TSG-Fußballer, das Bild zeigt den Empfang auf dem Rathausbalkon, erinnert sich TSG-Chef Gerd Wagner gerne zurück.
An die Oberliga-Zeit der TSG-Fußballer, das Bild zeigt den Empfang auf dem Rathausbalkon, erinnert sich TSG-Chef Gerd Wagner gerne zurück. Foto: DZ

Die TSG Dülmen wird 100 Jahre jung. Worauf können sich die Dülmener in der Jubiläums-Woche freuen?
Gerd Wagner: Von einem Organisations-Team der TSG Dülmen ist mit viel Arbeit ein abwechslungsreiches Wochenende gestaltet worden. Am Freitagabend gibt es das schon traditionelle Mitternachtsturnier. Ein Fußballturnier unserer Jüngsten, eine Leichtathletikveranstaltung, Tischtennis mit Roboter runden das Angebot am Samstag ab. Eine Beachbar lädt an zwei Tagen zum Verweilen ein. Eine Hüpfburg für die Kinder und ein Schminkstand sowie ein Kuchenbüffet und vieles mehr gibt es zudem. Und für Unterhaltung ist natürlich auch gesorgt, denn abends gibt es eine große Fete im Zelt. Am Sonntag findet ein gemeinsames Frühstück, untermalt mit Musik von Westcoast Hannes, im Stadion statt.
Was ist für Sie persönlich das Highlight der Feierlichkeiten?
Wagner: Ich freue mich besonders auf den Samstag. Ab Mittag werde ich beim sogenannten Legendenspiel sehr viele Spieler von früher, aus unserer Oberligazeit, treffen. Dann gibt es ein Wiedersehen mit unseren erfolgreichen Trainern Manfred Wölpper und Wolfgang Ahlefelder und vielen Spielern aus dieser Zeit.
Die TSG Dülmen bezeichnet sich gerne immer als Familie. Für das Legendenspiel am Samstag haben zahlreiche ehemalige Kicker spontan zugesagt und nehmen zum Teil weite Fahrten auf sich, um dabei zu sein. Was sagen Sie dazu?
Wagner: Wie schon gesagt, das ist mein persönliches Highlight. Es zeigt doch auch, dass der Begriff Familie nicht so falsch ist und die Verbundenheit zur TSG über all die Jahre noch vorliegt.
Die TSG Dülmen hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Große Erfolge im Damen-Tischtennis und in der Fußball-Oberliga wurden gefeiert. Die Leichtathletik-Abteilung hat in der jüngeren Vergangenheit einige Top-Sportler hervorgebracht. Woran erinnern Sie sich gerne zurück?
Wagner: Also, da ich aus der Sparte Fußball komme, natürlich an das Endspiel um den Westfalenpokal im Juni 1997 bei uns im Stadion am Grenzweg. Wir haben Preußen Münster einen großen Kampf geliefert, auch wenn wir am Ende im Pokal-Finale mit 1:4 unterlegen waren.
Wo steht der Verein heute sportlich?
Wagner: Die Tischtennis-Abteilung und die Leichtathleten machen eine sehr gute Nachwuchsarbeit, die sich jedes Jahr zum Beispiel bei der Leichtathletik in vielen regionalen Siegen widerspiegelt. Die Fußballabteilung hat mit ihren Jungen- und Mädchenmannschaften auch einen guten Unterbau.
In den vergangenen Jahren wurde auch in die Infrastruktur investiert. Die TSG Dülmen hatte zum Beispiel den ersten Kunstrasenplatz in Dülmen. Wo wollen Sie den Verein noch hinführen?
Wagner: Ich möchte das Sportzentrum Nord am Grenzweg zu einer Sportstätte entwickeln, die den modernen Ansprüchen entspricht.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6744611?categorypath=%2F2%2F62%2F798625%2F819401%2F819403%2F
Nachrichten-Ticker