Wasserfreunde Dülmen in Rheine zu Gast
200 Meter erfordern viel Mut

Dülmen. Zum ersten Freibad-Wettkampf der Saison traten die Wasserfreunde Dülmen beim internationalen Freistiltreffen in Rheine an. Gerade für einige jüngeren Wettkampfschwimmer waren es die ersten Einsätze über die lange 200-Meter-Distanz.

Montag, 24.06.2019, 18:17 Uhr aktualisiert: 24.06.2019, 18:26 Uhr
Wasserfreunde Dülmen in Rheine zu Gast: 200 Meter erfordern viel Mut
Die Wasserfreunde Dülmen starteten beim Freistiltreffen in Rheine und sammelten Erfahrungen auf den längeren Strecken Foto: A. Marx

„Glücklicherweise hat das Wetter dieses Jahr mitgespielt. Die letzten Jahre hat es in Rheine immer stark geregnet am Wettkampftag“, so Alina Marx von den Wasserfreunden. „Rheine ist immer ein sehr abwechslungsreicher Wettkampf, da viele Strecken angeboten werden: von 50 Meter bis 200 Meter und Staffeln.“

Junge Akteure wagten was

Gerade die jüngeren Akteure wie Theo Strietholt (Jahrgang 2008) sowie Lukas Janning und Marvin Wiggermann (beide Jahrgang 2007) trauten sich erstmals über die 200 Meter Distanz ins Becken. „Für das erste Mal haben sie sehr gute Zeiten geschwommen“, so Mareike Pieper, Technische Leiterin der Wasserfreunde. „Der erste Wettkampf über so eine lange Distanz kostet viel Kraft und auch viel Mut.“ Lukas Janning belegte im Endlauf den siebten Rang, aber seine Zeit von 3:29,85 Minuten über 200 Meter Lagen kann sich durchaus sehen lassen.

Erfolgreich und erfahren

Aber nicht nur der Nachwuchs, sondern auch die erfahrenen Schwimmer der Wasserfreunde Dülmen sprangen bei dem internationalen Meeting in Rheine ins Wasser. Jan-Philipp Wies (AK 25) schlug über 100 Meter Rücken nach 1:08,04 Minuten (Saisonbestleistung) als Erster an. Er gewann auch den Endlauf über 50 Meter Freistil in 26,87 Sekunden.

In drei Endläufen dabei

Lukas Helmer konnte gleich drei Endläufe für sich entscheiden. Der AK-20-Schwimmer aus Dülmen verbuchte über 50 Meter Schmetterling in 29,42 Sekunden eine Saisonbestleistung für sich. Die 32,97 Sekunden im Rennen über 50 Meter Rücken waren ebenso wenig von der Konkurrenz zu schlagen wie die 34,90 Sekunden über 50 Meter Brust. Über 50 Meter Freistil (27,20 s) kam er noch auf Rang drei.

Platz auf dem Podium

Ebenfalls aufs Podium schafften es Svenja Niehues (Jhg. 2004) in 1:34,48 Minuten über 100 Meter Brust (Rang drei), Mareike Pieper (AK 25) in 35,54 Sekunden über 50 Meter Schmetterling (Rang zwei) sowie Theo Strietholt, der zwei dritte Plätze über 50 (49,53 s) und 100 Meter Rücken (1:50,23 min.) holte.

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