„Jetzt wird erst einmal gefeiert“
Indiaca-Damen 19+ sind Deutscher Meister

Husdülmen/Malterdingen. Ein erfolgreiches Turnier um die Deutsche Meisterschaft liegt hinter den Indiaca-Damen 19+ von Grün-Weiß Hausdülmen. Sie konnten sich am Wochenende gegen ihre sechs Konkurrenten im Modus „Jeder gegen Jeden“ durchsetzen.

Montag, 06.05.2019, 17:15 Uhr aktualisiert: 06.05.2019, 17:20 Uhr
Ganz oben auf dem Podest: Die Indiaca-Damen 19+ von GW Hausdülmen.
Ganz oben auf dem Podest: Die Indiaca-Damen 19+ von GW Hausdülmen. Foto: rze

Geplant war, das Turnier mit einer Gruppenphase zu starten, durch den verletzungsbedingten Ausfall von Wattenscheid wurde der Spielmodus dann kurzfristig geändert. Die Partie gegen den CVJM Kamen bildete den Start ins Turnier. „Gegen Kamen haben wir in der Saison dreimal verloren. Das hat man im ersten Satz leider auch gemerkt“, so Trainer Dominic Schmauck.

Im zweiten Satz schafften die Spielerinnen es aber ihre Nervosität abzulegen und konnten deutlich gewinnen. Gegen Bindlach ließ der Trainer die Spielerinnen dann durchwechseln, „das hat wirklich super funktioniert.“ Als nächster starker Gegner stand Grünwinkel auf dem Spielplan. Auch hier mussten sich die Damen in den grün-weißen Trikots im ersten Satz geschlagen geben. „Die Mannschaft hat versucht, stark zu blocken, dabei aber oft übergegriffen. Im zweiten Satz konnte das allerdings abgestellt werden, sodass wir ein Unentschieden erreichen konnten.“ Im folgenden Spiel gegen den Vorjahres- Meister aus Enzweihingen konnte die Mannschaft ihre gute Leistung fortsetzten. „Sie haben alles umgesetzt, was wir besprochen haben und haben souverän gewonnen“, freute sich Schmauck. Das Spiel gegen Erftal nutzte der Trainer erneut, um alle Spielerinnen ins Spiel zu integrieren, „alle waren im Spiel drin und konnten gute Leistungen bringen.“

Trainer ist stolz

Gegen Malterdingen kam es dann zum großen Finale, bei dem die Damen alles gegeben haben, „und die Gegnerinnen teilweise gegen die Wand gespielt haben.“ Die Freude über die Goldmedaille war nach dem achten Platz im Vorjahr besonders groß: „Es war ein grandioser Samstag, als Trainer toll anzusehen. Ich bin wirklich stolz auf die Damen.“

Die Augen sind jetzt schon auf das Großereignis im Sommer gerichtet, denn der erste Platz bedeutet gleichzeitig die Qualifikation für den Worldcup in Estland. „Nach dem Turnier ist vor dem Turnier. Wir werden nochmal versuchen uns zu steigern und hart an uns zu arbeiten.“ Erst eimal stehe der gewonnene Titel aber im Vordergrund, „wir genießen es und werden auch noch weiter feiern.“

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