Andreas Metelski tritt nicht mehr für den Vorsitz des Stadtsportringes an
Mann mit Herz für den Sport gesucht

Dülmen. Im Jahr 2015 hat Andreas Metelski das Amt des Vorsitzenden im Stadtsportring (SSR) von Franz-Josef Steverding übernommen. Bei der nächsten Hauptversammlung, die am 13. Juni in der Gaststätte „Koppelsteen“ durchgeführt wird, kandidiert der 62-Jährige nicht mehr erneut für den Vorsitz.

Dienstag, 23.04.2019, 18:00 Uhr
Andreas Metelski tritt nicht mehr für den Vorsitz des Stadtsportringes an: Mann mit Herz für den Sport gesucht
Andreas Metelski gibt den Vorsitz beim Stadtsportring im Juni aus privaten und gesundheitlichen Gründen ab. Ein Nachfolger ist derzeit noch nicht in Sicht. Foto: Primus

„Ich hätte gerne weitergemacht, aber aus gesundheitlichen und privaten Gründen muss ich kürzer treten und werde daher nicht wieder kandidieren.“ Das habe er seinem Vorstand mitgeteilt. In der Woche vor Ostern ist auch ein entsprechendes Schreiben an die Dülmener Sportvereine, die Mitglied im Stadtsportring sind, rausgegangen.

Aktuell sei der Stadtsportring Dülmen auf einem guten Weg. „Das ist mehr als erfreulich. Das läuft ausgesprochen gut.“ In seiner Amtszeit habe er „immer am Sport orientiert einiges auf den Weg gebracht.“ Die Zahl der Vereine ist um zwei auf nunmehr 38 angewachsen. „Neu dazugekommen sind der Modellsportclub und der Hundesportverein.“
Der SSR Dülmen versteht sich als Bindeglied zwischen den Vereinen, als Interessenvertretung gegenüber Rat und Verwaltung sowie fühlt sich für die Weiterentwicklung des Sports in Dülmen zuständig. Aber Metelski ist auch ehrlich, dass nicht alle Ziele in seiner Amtszeit umgesetzt wurden. „Wir wollten eigentlich einen Pakt für den Sport knüpfen. Das haben wir leider nicht realisiert.“ Viele Elemente daraus seien aber in die neu überarbeiteten Sportförderrichtlinien umgesetzt worden. „Der Stadtsportring wird um eine Stellungnahme gebeten bei Summen über 5000 Euro.“ Das Verfahren für die Verteilung der Zuschüsse habe sich etabliert und sei bei den Vereinen und in der Politik anerkannt.
Metelski freut sich, „dass das Sportstättengutachten der Uni Wuppertal Raum greift. Einige Vereine haben schon Kunstrasenplätze verwirklicht.“ Renovierungen von Clubanlagen stehen auf der Agenda, bei der DJK Rödder tue sich einiges „und auch der Skaterpark am düb ist toll geworden. Die Sportinfrastruktur ist auf einem guten Weg.“ Die Aktion „Sport im Park“ soll auch in diesem Sommer fortgeführt werden.

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