Jugend 70 Merfeld verliert gegen Lünen
Letzte Chance auf Titel verspielt

Merfeld. Die Tischtennisakteure von Jugend 70 Merfeld haben die letzte theoretische Möglichkeit auf den Gewinn des Meistertitels in der Landesliga Gruppe drei verspielt. Der Aufsteiger verlor beim TTV Preußen 47 Lünen mit 6:9.

Dienstag, 02.04.2019, 17:59 Uhr aktualisiert: 02.04.2019, 18:01 Uhr
Unterlag mit Jugend 70 Merfeld beim Tabellenfünften TTV Preußen 47 Lünen in der TT-Landesliga: Raphael Schwaag.
Unterlag mit Jugend 70 Merfeld beim Tabellenfünften TTV Preußen 47 Lünen in der TT-Landesliga: Raphael Schwaag. Foto: Marco Steinbrenner

Aufgrund der Niederlage verpasste das Sextett von Kapitän Raphael Schwaag den Sprung auf Platz zwei, denn auch der 1. TTC Münster II ließ beim TSV Westfalia Westerkappeln (3:9) Federn. Der SV Neubeckum steht einen Spieltag vor dem Saisonende als Meister fest. Das Jugend 70-Sextett hat noch die Möglichkeit, mit einem Heimerfolg am kommenden Samstag gegen Westerkappeln den Vizetitel zu gewinnen. Allerdings muss gleichzeitig die Reserve aus Münster gegen den Sechsten DJK TTR Rheine II verlieren.

„Wir haben gegen eine im Vergleich zum Hinspiel deutlich stärkere Mannschaft aus Lünen gespielt und am Ende verdient verloren“, bilanzierte Schwaag. „Lünen brauchte noch ein, zwei Punkte, um sicher die Klasse zu halten. Deshalb haben sie bestmöglich aufgestellt.“ In überragender Form präsentierte sich in Reihen der Gäste Joachim Frintrup, der im oberen Paarkreuz beide Einzel in fünf Sätzen gewann. Besonders im Duell mit Lünens Nummer eins, Henning Nicolas, zeigte der Merfelder Neuzugang sein ganzes Können. „Joachim hat in dieser Begegnung sein bestes Saisonspiel gemacht“, gab es auch Lob vom Teamkollegen Raphael Schwaag.

Der Merfelder Spitzenspieler kam auf einen Sieg sowie eine Niederlage und musste sich im Duell der beiden Topakteure Nicolas mit 8:11, 8:11 und 8:11 geschlagen geben. Wie der 32-Jährige kamen auch Frank Verbeet und Damian Kleinert im mittleren Paarkreuz auf eine 1:1-Bilanz. Zu Beginn konnten sich nur Verbeet/Kleinert im Doppel durchsetzen. Insgesamt sechs der 15 Begegnungen wurden im letzten Durchgang entschieden. Dreimal verließen die Gastgeber den Tisch als Gewinner.

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