Handballerinnen verlieren in Bochum
Völlig von der Rolle

Dülmen. Die Kreisliga-Handballerinnen des TV Dülmen waren in Bochum bei Teutonia Riemke III völlig von der Rolle. „Wir haben zu keinem Zeitpunkt des Spiels unsere Normalform gezeigt“, verstand Gerd Terveer, Trainer der Blau-Weißen, die Welt nicht mehr. „Unser Spiel war in den ersten 15 Minuten von Pfostentreffern und Ballverlusten geprägt. Riemke hat das genutzt und einfache sechs Tore durch Gegenstöße verwandelt.“ Die Rückwärtsbewegung der Dülmenerinnen war nur sporadisch bei einigen Spielerin zu sehen.

Dienstag, 19.03.2019, 17:41 Uhr aktualisiert: 19.03.2019, 17:50 Uhr
TV-Torhüterin Kirsten Zapp (r.) war beste Dülmener Spielerin bei dem eher desolaten Auftritt in Bochum-Riemke.
TV-Torhüterin Kirsten Zapp (r.) war beste Dülmener Spielerin bei dem eher desolaten Auftritt in Bochum-Riemke. Foto: jp

Nach dem Halbzeitstand von 11:14 war für die zweiten 30 Minuten der Kampfgeist geweckt. „Wir blieben zwar unter unseren Möglichkeiten, konnten aber in der 58. Minute zum 19:19 ausgleichen“, berichtet der TV-Trainer. Die Chance zum Sieg war greifbar nahe. Iris Last konnte das 20:19 erzielent, leider wurde dieses Tor aufgrund eines technischen Fehlers aberkannt.

Den darauf folgenden Angriff von Riemke parierte Kirsten Zapp als beste Spielerin an diesem Tage 40 Sekunden vor Spielende. Den Sieg in greifbarer Nähe, aber passend zum Spielverlauf, haben die Dülmenerinnen den Ball verloren und konnten den Gastgeber beim Gegenstoß nur noch mit einem leichten Foul stoppen. Dieses führte regelkonform zum entscheidenden Siebenmeter, den die Gastgeber sicher zum 20:19-Endstand verwandelten. TV-Trainer Gerd Terveer war entsprechend enttäuscht: „Riemke war heute zielstrebiger und darum geht die Niederlage auch in Ordnung.“

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