Ralf Kemper hat die Idee für eine Sonnenterrasse auf dem Sportplatz der DJK Rödder
Trainer kümmert sich um Zuschauer

Dülmen. Ralf Kemper, Trainer der B-Liga-Fußballer der DJK Rödder, kümmert sich nicht nur um die sportlichen Belange seiner Mannschaft. „Im vergangenen Sommer habe ich mir überlegt, wie wir es unseren Zuschauern mit wenigen Mitteln einfacher und bequemer machen können“, erzählt Kemper. Bislang standen die Beobachter am Rasenplatz auf einer Schräge. „Da habe ich Bilder gemacht, habe die bearbeitet und dem Vorstand später meine Ideen unterbreitet.“

Freitag, 15.03.2019, 19:00 Uhr
Damit die Zuschauer es am Sportplatz in Rödder künftig bequemer haben, haben DJK-Vorsitzender Andre Schürmann (l.) und Trainer Ralf Kemper eine Sonnenterrasse initiiert.
Damit die Zuschauer es am Sportplatz in Rödder künftig bequemer haben, haben DJK-Vorsitzender Andre Schürmann (l.) und Trainer Ralf Kemper eine Sonnenterrasse initiiert. Foto: Primus

Vereinsboss Andre Schürmann und seine Mitstreiter waren von der Idee einer Sonnenterrasse begeistert. „Man steht oder sitzt künftig höher, kann gut auf den Rasenplatz schauen“, so Schürmann. Neu entsteht eine gerade Fläche von 160 Quadratmetern. „Bislang hatten wir dort nur einen Stehtisch. Jetzt können wir dort künftig auch mal zum Beispiel Bierzeltgarnituren aufstellen.“ Aber nicht nur die Zuschauer profitieren. „Da können auch mal die Mannschaften im Sommer einen Trainingsabend ausklingen lassen.“ Im Herbst begannen die ersten Arbeiten an der neuen Sonnenterrasse unterhalb der Küche und des Toilettenbereichs. Die L-Steine sind mittlerweile gesetzt, wie auch die Fundamente für die künftig 1,10 Meter hohe Bande. „Die wird so ähnlich wie am Kunstrasen in Merfeld sein“, sagt Schürmann weiter. Die sei robust und biete Schutz vor Bällen. „Die Paneele sind gedämmt, sodass es nicht so knallt, wenn mal ein Ball dagegen fliegt“, ergänzt Kemper.

Ralf Kemper selber, Aktive aus den Seniorenteams aber auch Mitglieder aus den älteren Jugendmannschaften sowie Altherren-Kicker und andere Ehrenamtliche packen zumeist am Wochenende kräftig mit an. Denn um die Kosten klein zu halten, wird viel in Eigenleistung erledigt. Bis April sollen die meisten Arbeiten abgeschlossen sein, um den Rasenplatz auch richtig nutzen zu können.

Rund 20.000 Euro wird die Maßnahme der DJK Rödder kosten. Schürmann: „Als wir alles geplant hatten, kamen wir auf Kosten in Höhe von rund 16.000 Euro. Daran beteiligt sich die Stadt Dülmen im Rahmen der Sportförderung mit 50 Prozent, also mit 8000 Euro.“ Am Ende werde es etwas teurer, weil auch der Bereich in Richtung des Spielplatzes angefüllt werde. „Da haben wir auch L-Steine gesetzt, die rollende Bälle abhalten sollen.“ Auf diesen L-Steinen wird eine Plastikschale verankert, „damit auf der gesamten Länge die Zuschauer auch sitzen können, um die Spiele unserer Fußballer zu verfolgen oder die Kinder zu beobachten.“

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