SG Coesfeld übernimmt die Tabellenführung in der Verbandsliga
Überflieger im Turnen

Dülmen. Für den ersten Auswärtswettkampf ging es für die Dülmener und Coesfelder Turner nach Dortmund. An dem dritten Wettkampftag ihrer Verbandsligasaison trat die Mannschaft dieses Mal zwar vollzählig an, Alexander Sueck musste seine Einsätze jedoch aufgrund einer Knieverletzung weiterhin auf das Pauschenpferd beschränken. Dennoch begann der Wettkampf für die Gäste am Boden äußerst gut.

Donnerstag, 14.03.2019, 17:45 Uhr aktualisiert: 14.03.2019, 17:50 Uhr
Simon Sandscheper beim Überkehren am Reck. Die Turner der SG Coesfeld gewannen auch dieses Gerät in Dortmund.
Simon Sandscheper beim Überkehren am Reck. Die Turner der SG Coesfeld gewannen auch dieses Gerät in Dortmund. Foto: hil

Unter anderem die tolle Darbietung von Tim Jakob, welche mit 13,00 Punkten belohnt wurde, sicherte der SG Coesfeld eine deutliche Führung von 39,05 zu 36,70 Punkten. Weniger gut lief es dann jedoch am Pauschenpferd, wo kleine Fehler größeren Punktabzug bedeuteten. Doch auch bei der KTV Dortmund lief es an dem Zittergerät alles andere als rund, sodass auch das zweite Gerät mit 70,85 zu 66,00 Punkten für die Dülmener und Coesfelder entschieden werden konnte. An den Ringen konnte dann an die gewohnten Leistungen der beiden vorangegangenen Wettkämpfe angeknüpft, und ein Punktestand von 110,30 zu 101,30 erturnt werden. Florian Wein-Kleinschnitker hatte dabei die geringsten Abzüge der Mannschaft zu verzeichnen und erturnte 12,85 Punkte an den Ringen.

Als persönliches Ziel der Münsterländer war der Sieg an allen sechs olympischen Geräten angesetzt, was auch beim anschließenden Sprung zu erreichen schien. Es wurden drei gebückte Tsukahara-Sprünge geturnt, die allesamt in die Wertung einflossen. Jannik Voß verbesserte sich mit 11,60 Punkten sogar noch einmal im Vergleich zu dem Wettkampf gegen den TV Isselhorst vor einer Woche. So ergab sich ein Zwischenstand von 145,10 zu 131,25 Punkten und neben einer Führung mit bereits 13,85 Punkten, vier Gerätesiege.

An dem mittlerweile leistungsstärksten Gerät der Turner, dem Barren, wollte dann einfach nichts gelingen. Mehrere Zwischenschwünge und nicht ausgeturnte Handstände bedeuteten hohe Abzüge, die mit Tiefstwerten von beispielsweise 9,15 und 9,75 Punkten bestraft wurden. Mit 33,30 zu 33,45 Punkten, ging der Gerätesieg daher denkbar knapp an die Heimmannschaft Dortmund (Zwischenstand: 178,40:164,70). Es galt, die Nerven zu behalten und ähnliche Fehler nicht an dem Folgegerät zuzulassen. Und das gelang der SG. Nach den ärgerlichen Rückschlägen am Barren, konnten die Turner ihren Vorsprung am Reck weiter ausbauen. Joachim Hillers musste aber verletzungsbedingt passen. Vitali Züch erturnte sich mit einer sauberen Übung 12,45 Punkte und die Höchstwertung am Reck. Gleichzeitig beendete er als letzter Turner den Wettkampf, sodass die Sportgemeinschaft Coesfeld mit einem Endstand von 214,05:197,55 und einem, trotz teilweise größerer Schwierigkeiten errungenen Sieg in der Tasche, nach Hause fahren konnte.

Somit gehen die Turner aus Dülmen und Coesfeld am 23. März als Tabellenführer in den nächsten Wettkampf, und treffen dort auf den TV Jahn Plettenberg.

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