Jugend 70 Merfeld spielt am Samstagabend
Im Match gegen Werne Mut holen

Merfeld. An den 4. November denkt Raphael Schwaag alles andere als gerne zurück. „Wir waren damals Tabellenerster und haben beim Schlusslicht verloren“, erinnert sich der Kapitän des Tischtennis-Landesligisten Jugend 70 Merfeld. Mit 7:9 unterlag der Aufsteiger beim TTC Werne 98. Für die Gastgeber war es damals der Beginn einer kleinen Siegesserie von drei Erfolgen hintereinander.

Freitag, 01.02.2019, 19:09 Uhr aktualisiert: 01.02.2019, 19:20 Uhr
Peilt mit Jugend 70 Merfeld den ersten Heimsieg im Jahr 2019 an: Frank Verbeet.
Peilt mit Jugend 70 Merfeld den ersten Heimsieg im Jahr 2019 an: Frank Verbeet. Foto: mast

Neuzugang Joachim Frintrup war verletzt, Mathias Hemmer kämpfte nach seiner beruflichen Rückkehr aus China mit einem Jetlag, und auch Schwaag selbst war nach eigener Ansicht „nicht gut drauf“. Am Samstag um 18.30 Uhr kommt es in der Sporthalle der Kardinal-von-Galen-Grundschule zum Rückspiel.

Mittlerweile belegt das TTC-Team den Relegationsplatz zehn und startete am vergangenen Samstag mit einem 9:3-Heimsieg gegen den Sechsten TSV Westfalia Westerkappeln in die Rückrunde. Das Jugend 70-Sextett behauptete durch den 9:1-Auswärtserfolg bei Borussia Münster II Tabellenposition zwei.

Das Ziel für das erste Spiel vor eigenem Publikum im Jahr 2019 ist klar. „Wir wollen die beiden Punkte in Merfeld behalten“, verkündet der 32-jährige Schwaag optimistisch. „Nach dem Sieg zuletzt in Münster sind alle Spieler in der Rückrunde angekommen.“ Hinter Raphael Schwaag kommen Joachim Frintrup, Frank Verbeet, Damian Kleinert, Mathias Hemmer und Hannes Böhnlein zum Einsatz.

Ein Merfelder Erfolg wäre im Hinblick auf das Topspiel eine Woche später beim Spitzenreiter SV Neubeckum sehr wichtig. Hierfür wollen sich die Merfelder Mut holen. Neubeckum führt das Ranking mit einem Vorsprung von zwei Zählern an. Sie sind am Sonntag in Westerkappeln gefordert. An einen Ausrutscher glaubt im Jugend 70-Lager niemand, wenngleich Neubeckum zuletzt daheim gegen Lünen nur 8:8 spielte.

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