TT-Herren kommen der Spitze näher
Jugend 70 Merfeld verkürzt Abstand

Merfeld. Nach den Auswärtsniederlagen beim TV Westfalia Westerkappeln (5:9) und 1. TTC Münster II (6:9) sind die Spieler des Tischtennis-Landesligisten Jugend 70 Merfeld in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Bei Borussia Münster II setzte sich der Aufsteiger überraschend deutlich mit 9:1 durch und verkürzte als Tabellenzweiter den Rückstand zum Spitzenreiter SV Neubeckum auf zwei Zähler.

Montag, 28.01.2019, 19:09 Uhr aktualisiert: 28.01.2019, 19:40 Uhr
Trotz guter Leistung verlor Hannes Böhnlein (Jugend 70 Merfeld) in Münster sein Einzel.
Trotz guter Leistung verlor Hannes Böhnlein (Jugend 70 Merfeld) in Münster sein Einzel. Foto: mast

Der Liga-Primus kam daheim gegen den Vierten, TTV Preußen 47 Lünen, nicht über ein 8:8-Unentschieden hinaus. „Das war eine super Mannschaftsleistung“, freute sich Jugend 70 Kapitän Raphael Schwaag. „Ein großes Dankeschön gilt auch unseren zehn Fans, die uns lautstark unterstützt haben.“

Die Gäste erwischten einen Auftakt nach Maß und legten den Grundstein für den neunten Saisonsieg bereits in den Doppeln. Joachim Frintrup/Mathias Hemmer bewiesen gegen die Spitzenkombination der Hausherren Nervenstärke und setzten sich im fünften Durchgang mit 14:12 durch. Deutlich weniger Mühe hatten Raphael Schwaag/Hannes Böhnlein sowie Frank Verbeet/Damian Kleinert bei ihren Vier-Satz-Erfolgen.
In den nachfolgenden Einzeln musste sich nur Böhnlein seinem Kontrahenten im entscheidenden Abschnitt mit 6:11 geschlagen geben. „Hannes besaß durchaus Siegchancen“, beobachtete Schwaag, der in seinem ersten Einzel lange kämpfen musste, um den fünften Satz mit 12:10 für sich zu entscheiden. „Mein Gegner spielte hohes Risiko und führte größtenteils. Ich konnte erst zum 9:9 ausgleichen.“

Deutlich weniger Mühe hatte der Jugend 70-Spitzenspieler in seiner zweiten Partie, die Raphael Schwaag 3:0 gewann. Über die volle Distanz musste im mittleren Paarkreuz auch Verbeet gehen, um nach dem 7:11, 1:7, 11:8, 8:11 sowie 11:8 die Box als Gewinner verlassen zu dürfen. Frintrup, Kleinert und Hemmer hatten bei ihren Erfolgen deutlich weniger Mühe.

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