DJK Dülmen richtet am Samstag Landesmeisterschaft im G-Judo aus
112 Judoka werden erwartet

Buldern. Die DJK Dülmen richtet am Samstag ab 12 Uhr die 19. Offenen Landesmeisterschaften im G-Judo aus. Auf drei Matten wird bis etwa 16 Uhr in der Dreifachhalle an der Gewerbestraße in Buldern gekämpft. Danach erfolgt die Siegerehrung. Bei den Damen sind die Gastgeber Titelverteidiger. Die stellvertretende Bürgermeisterin Annette Holtrup (CDU) wird die Veranstaltung mit eröffnen.

Mittwoch, 16.01.2019, 19:09 Uhr aktualisiert: 16.01.2019, 19:30 Uhr
Die G-Judoka der DJK Dülmen stellen eine der größten Gruppen bei der Offenen Landesmeisterschaft, die am Samstag in Buldern ausgetragen wird.
Die G-Judoka der DJK Dülmen stellen eine der größten Gruppen bei der Offenen Landesmeisterschaft, die am Samstag in Buldern ausgetragen wird. Foto: wüb

Die offenen Landes-Meisterschaften für geistig Behinderte werden als Einzelturnier in drei Wettkampfklassen ausgetragen. Diese sind eingeteilt nach Art und Schwere der Behinderung. In den einzelnen Gruppen treffen drei bis sechs Judokas aufeinander. Jeder muss gegen jeden kämpfen, kein Kämpfer scheidet vorzeitig aus. Somit steht der Sieger erst am Ende fest und alle bleiben im Turnier.

Für jeden Sieg erhält die jeweilige Mannschaft unabhängig von der Wettkampfklasse einen Punkt. Die Mannschaft mit den meisten Siegen wird Landesmeister. Frauen und Männer werden dabei getrennt gewertet.

Turnierorganisator Bernard Freitag von der DJK Dülmen, der die Wettkämpfe mit 61 Helfern organisiert, erwartet insgesamt 112 Kämpfer in Dülmen. Die stärksten Gruppen kommen von Budokan Hünxe (24, Titelverteidiger bei den Herren) und von der DJK Dülmen (23 Judoka). „Unsere Judoabteilung bei der DJK Dülmen feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Da ist diese Meisterschaft ein schöner Anlass“, so Freitag, der zusammen mit Judo-Trainer Klaus Schulze-Temming der Abteilung von Beginn an angehört.

Bis die Sieger der Landesmeisterschaft feststehen, werden spannende Wettkämpfe erwartet. Zuschauer sind eingeladen, das Treiben auf den Matten zu verfolgen. Freitag: „Zwischendurch können die Sportler an einem kostenlosen Gesundheitsprogramm teilnehmen.“ Das Bewusstsein für einen gesunden Lebensstil soll gestärkt werden. „So können sich alle die Zeit zwischen den Kämpfen vertreiben.“

(Weitere Berichterstattung zum Thema in der Donnerstags-Printausgabe der Dülmener Zeitung sowie im E-Paper.)

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