Luca Nascimento-Schürhoff ist Weltmeister im HipHop-Tanzen
„Ich kann die Musik fühlen“

Dülmen. Früher hat Luca Nascimento-Schürhoff noch Fußball bei der TSG Dülmen sowie Klavier und Saxophon gespielt. Doch dafür bleibt nicht mehr genügend Zeit. Denn der 13-jährige Dülmener konzentriert sich voll aufs Tanzen.

Montag, 14.01.2019, 19:09 Uhr aktualisiert: 14.01.2019, 19:20 Uhr
Luca Nascimento-Schürhoff genießt die Auftritte zur fetzigen Musik und vor Publikum. „Ich kann die Musik fühlen“, sagt der 13-Jährige.
Luca Nascimento-Schürhoff genießt die Auftritte zur fetzigen Musik und vor Publikum. „Ich kann die Musik fühlen“, sagt der 13-Jährige. Foto: privat

Und das mit viel Erfolg. Der Schüler tanzt schon seit Jahren auf hohem Niveau HipHop. Er ist zweifacher Weltmeister, Deutscher Vize-Meister und dreifacher West-Deutscher Meister im HipHop.

Bislang war der junge Dülmener bei den Tanzsportfreunden aktiv. Künftig will er aber verstärkt den Bereich „Battle“ trainieren. Das sind Tanz-Wettkämpfe, wo zwei und mehr Tänzer gleichzeitig auf der Bühne stehen und gegeneinander „kämpfen“. Dafür fährt Luca Nascimento-Schürhoff montags, dienstags und freitags jetzt nach Düsseldorf. Dort belegt er entsprechende Kurse in der Tanzakademie, wo sehr gute Freestyler unterwegs sind. „Zudem ist Miracle, ein sehr bekannter Tänzer in der Szene, sein Mentor geworden“, sagt Mutter Astrid Schürhoff, die das Hobby ihres Sohnes unterstützt. Mittwochs wird weiter bei den Tanzsportfreunden trainiert. Und am Wochenende stehen meist Wettkämpfe an.

„Durch meine Schwester Nina bin ich zum Modern Jazz-Tanzen gekommen“, sagt Luca. Das war im September 2015. Schnell stellten sich erste Erfolge ein. „Mir macht das Tanzen einfach Spaß. Ich denke nicht viel nach, ich kann die Musik fühlen.“ Vom Modern Jazz-Dance kam der 13-Jährige zum HipHop-Tanzen.

Luca, der auch sonst gerne HipHop und Rap hört, denkt sich vor einem Wettkampf einzelne Bewegungen aus, die er den Juroren präsentieren will. „Aber meist muss man spontan reagieren, denn die Musik kennen wir im Vorfeld nicht.“ Und die Juroren bewerten schließlich die Interpretation der Musik, die besonderen Bewegungen und die Kreativität. „Die Bewegungen sollen ineinander übergehen.“ Mutter Astrid Schürhoff: „Es soll durch den Tanz quasi eine Geschichte erzählt werden.“

(Weitere Berichterstattung zum Thema in der Dienstags-Printausgabe der Dülmener Zeitung sowie im E-Paper.)

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