Andre Hörsting übernimmt im Sommer das Traineramt bei der DJK Adler Buldern
„Wir zahlen Spielern kein Geld“

Dülmen. Bislang ist Andre Hörsting als Teamleiter Senioren bei den Fußballern der DJK Adler Buldern eingebunden. Im Sommer übernimmt der 38-Jährige das Traineramt bei den Bezirksliga-Kickern. Über seine künftige Aufgabe sprach DZ-Sportredakteur Jürgen Primus mit dem Parkettlegermeister.

Freitag, 28.12.2018, 19:09 Uhr aktualisiert: 28.12.2018, 19:20 Uhr
Bilden ab dem Sommer das neue Trainer-Trio bei der DJK Adler Buldern, egal ob in der Bezirksliga oder in der Kreisliga: (v.l.) Co-Trainer Klaas Pabst, Cheftrainer Andre Hörsting sowie Dennis Schneider als Torwarttrainer.
Bilden ab dem Sommer das neue Trainer-Trio bei der DJK Adler Buldern, egal ob in der Bezirksliga oder in der Kreisliga: (v.l.) Co-Trainer Klaas Pabst, Cheftrainer Andre Hörsting sowie Dennis Schneider als Torwarttrainer. Foto: Tarik Gündogdu

Im Sommer übernehmen Sie Ihre erste Traineraufgabe im Senioren-Bereich. Wie kam es dazu?
Andre Hörsting: Unser Abteilungsleiter Hubertus Eßmann sprach mich vor Wochen an und sagte: „Ich weiß, dass Du mir absagen wirst. Aber könntest Du Dir das Traineramt bei Adler Buldern vorstellen?“ Ich habe ihm in der Tat zunächst abgesagt, aber nach kurzer Rücksprache mit meiner Frau Simone dann zugesagt. Ich freue mich auf die Aufgabe, denn ich stehe gerne noch selber auf dem Platz.
Und dann gleich die erste Mannschaft von Adler Buldern, womöglich in der Bezirksliga?
Hörsting: Wenn ich ehrlich sein soll: Was anderes wäre für mich auch nicht in Frage gekommen. Bei einem anderen Verein sowieso nicht. Vielleicht noch die Minikicker mit meinem Sohn. Und außerdem habe ich die erste Adler-Mannschaft ja schon ein Mal trainiert: Die letzten zehn Spiele in der Saison 2012/2013, wo Wolfgang Korb zurückgetreten war und wir letztendlich abgestiegen sind (lacht).
Wie sind Sie denn schon jetzt eingebunden?
Hörsting: Bis zum Sommer arbeite ich weiter im Hintergrund als Teamleiter Senioren. Da gibt es auch kein böses Blut zwischen uns. Unser jetziger Trainer Goran Mikic macht aus meiner Sicht einen unfassbar guten Job. Ich hoffe und bin optimistisch, dass wir in der Bezirksliga bleiben. Wenn nicht, gehe ich mit der Mannschaft in die Kreisliga. Ich habe fast täglichen Kontakt mit Goran. Aber die Trainerarbeit macht er mit seinem Team alleine. Da übernehme ich dann im Sommer.
Und die Kaderplanung für das kommende Jahr?
Hörsting: Daran arbeite ich natürlich schon jetzt volle Kanne. Aber einen Umbruch brauchen wir trotz der zwei schweren Jahre zuletzt nicht. Wir sind und bleiben ein Dorfverein. Da müssen wir auch die Kirche im Dorf lassen. Wir in Buldern zahlen unseren Spielern kein Geld. Ich bin derzeit dabei, die Spieler von unserer Philosophie zu überzeugen. Ich habe schon jetzt 21 Zusagen für die kommende Saison. Überwiegend aus der bisherigen Mannschaft und ein Externer ist dabei. Da kann ich den Namen aber noch nicht sagen. Viele haben da einfach Bock drauf. Mein Ziel ist es, den Kader breiter aufzustellen.

(Das komplette Interview lesen Sie in der Samstags-Printausgabe der Dülmener Zeitung sowie im E-Paper.)

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