Handball-Damen schaffen Ausgleich zwei Sekunden vor dem Ende
Die Jüngste behält die Nerven

Dülmen. Einen wahren Handball-Krimi lieferten sich die Kreisliga-Handballdamen des TV Dülmen mit dem Tabellenführer VfL Gladbeck. „Unsere kämpferische Einstellung beim starken Tabellenführer wurde belohnt“, freute sich TV-Trainer Gerd Terveer nach dem 31:31 (15:15). „Wir haben ein technisch gutes und sehr faires Spiel geliefert.“

Montag, 17.12.2018, 18:52 Uhr aktualisiert: 17.12.2018, 19:01 Uhr

Bis zur Pause war das Match sehr ausgeglichen. Kein Team konnte sich mit mehr als zwei Treffern absetzen. Bis zur 43. Minute stand es 20:20. „Da kam dann bei uns eine kleine unkonzentrierte Phase. Fünf hundertprozentige Chancen wurden von uns nicht verwertet“, so der TV-Trainer nach dem nervenaufreibenden Spiel. Und innerhalb von sieben Minuten lagen die Dülmener Handballdamen mit 20:26 hinten.

Bis zur 55. Minuten hatten die Blau-Weißen den Rückstand aber wieder gutgemacht und zum 28:28 ausgeglichen. Doch Gladbeck konterte noch einmal, baute seine Führung eine Minute vor dem Spielende auf zwei Tore aus - 31:29. Doch die TV-Damen gaben sich nicht geschlagen, steckten nicht auf: 22 Sekunden vor dem Ende verkürzte Iris Last, zwei Sekunden vor dem Abpfiff glich mit Alexandra Marx die jüngste TV-Spielerin mit ihrem zehnten Treffer zum 31:31-Endstand aus.

Trainer Gerd Terveer: „Das Ergebnis ist im Endeffekt für beide Teams fair und wir freuen uns, immerhin einen Punkt mitgenommen zu haben.“

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