Jugend 70 Merfeld geht mit Niederlage in Winterpause
Doppel waren noch nicht wach

Merfeld. Mit einer Niederlage haben sich die Tischtennis-Herren von Jugend 70 Merfeld in die Winterpause verabschiedet. Am elften Spieltag der Landesliga Gruppe vier unterlag der Aufsteiger beim Siebten, TSV Westfalia Westerkappeln, mit 5:9. Das Sextett von Kapitän Raphael Schwaag belegt zwar den ersten Tabellenplatz, doch hat der mit einem Spiel Rückstand auf Position zwei platzierte SV Neubeckum noch am Freitag das Spiel gegen Warendorf nachzuholen.

Montag, 03.12.2018, 19:09 Uhr aktualisiert: 03.12.2018, 19:20 Uhr
Bester Spieler der Landesliga-Staffel vier: Raphael Schwaag (Jugend 70 Merfeld) verlor in der Hinserie nur eines seiner 22 Einzel.
Bester Spieler der Landesliga-Staffel vier: Raphael Schwaag (Jugend 70 Merfeld) verlor in der Hinserie nur eines seiner 22 Einzel. Foto: Steinbrenner

Bei einem Sieg dürfte sich Neubeckum über den inoffiziellen Herbstmeistertitel freuen. Andernfalls feiern die Jugend 70-Akteure den Jahreswechsel als Liga-Primus. „Auch wenn wir, und davon gehe ich fest aus, die erste Serie nun auf Rang zwei beenden werden, war das eine sehr gute Hinrunde“, stellte Schwaag klar. „Schließlich sind wir mit dem Saisonziel gestartet, nicht absteigen zu wollen.“

Der Grund für die dritte Saisonniederlage in Westerkappeln war schnell gefunden. Bereits nach den drei Eingangsdoppeln mussten die Gäste einem 0:3-Rückstand nachlaufen. Während Raphael Schwaag/Hannes Böhnlein und Joachim Frintrup/Mathias Hemmer bei ihren 0:3-Niederlagen ohne Chance waren, verspielten Frank Verbeet/Damian Kleinert einen anfänglichen 2:0-Satzvorsprung noch und verloren im fünften Abschnitt. Es war erst die zweite Saisonniederlage des dritten Merfelder Doppels. Der ungewohnte Spielbeginn am Sonntag um 11 Uhr und die weite Reise erwiesen sich für die Gastgeber als Vorteil.

In den anschließenden Einzeln punktete in Reihen des Jugend 70-Teams nur Raphael Schwaag zweimal. Der Spitzenspieler beendet die Hinserie mit einer beeindruckenden 21:1-Bilanz und gab in seinen 22 Begegnungen lediglich 13 Sätze ab. Damit ist der 32-Jährige der mit Abstand stärkste Akteur der Liga. Jeweils einen Erfolg steuerten in Westerkappeln Frintrup, Verbeet sowie Kleinert bei. Im unteren Paarkreuz blieben Hemmer und Böhnlein ohne Erfolgserlebnis. Besonders ärgerlich waren die 2:3-Niederlagen von Frank Verbeet (nach 2:0-Satzvorsprung) und Damian Kleinert (14:16 im letzten Abschnitt).

Die Hinrunden-Bilanzen: Raphael Schwaag 21:1, Joachim Frintrup 14:6, Frank Verbeet 16:4, Damian Kleinert 9:9, Mathias Hemmer 3:10, Hannes Böhnlein 6:8, Marc Stegehake 0:3, Kleinert/Verbeet 9:2, Böhnlein/Schwaag 8:6, Frintrup/Hemmer 4:5, Frintrup/Stegehake 1:0, Hemmer/Stegehake 0:1.

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