Jugend 70 Merfeld setzt sich an der Landesliga-Tabellenspitze fest
Hemmer & Co. haben es eilig

Merfeld (mast). Das ging schnell: Nach nur zwei Stunden und 25 Minuten setzten sich die Spieler des Tischtennis-Landesligisten Jugend 70 Merfeld gegen den bisherigen Tabellendritten TTV Preußen 47 Lünen überraschend deutlich mit 9:2 durch. Das Sextett von Kapitän Raphael Schwaag verteidigte mit dem achten Sieg im zehnten Spiel die Tabellenführung.

Montag, 26.11.2018, 19:09 Uhr
Ließ vier Matchbälle ungenutzt: Mathias Hemmer (Jugend 70 Merfeld).
Ließ vier Matchbälle ungenutzt: Mathias Hemmer (Jugend 70 Merfeld). Foto: mast

Der ärgste Konkurrent, SV Neubeckum, hatte spielfrei und holt die Partie gegen die Warendorfer Sportunion erst am 9. Dezember nach. Bei einem Merfelder Sieg zum Abschluss der ersten Serie am kommenden Sonntag beim Siebten TSV Westfalia Westerkappeln wäre dem Aufsteiger, unabhängig vom Ausgang der Neubeckum-Begegnung, der inoffizielle Herbstmeistertitel nicht mehr zu nehmen.

„Wenn Lünen komplett gespielt hätte, wäre die Partie vermutlich ganz anders verlaufen“, bewertet Schwaag den Erfolg nicht über. „Wir nehmen die Punkte natürlich gerne mit und wollen in Westerkappeln das bislang überaus erfolgreiche Jahr mit einem Sieg abschließen.“ Preußen-Spitzenspieler Kay Langele, der bislang erst dreimal zur Verfügung stand, fehlte in Merfeld. „Dadurch stiegen natürlich unsere Siegchancen schon vor der Partie um ein Vielfaches.“ Die Gastgeber erwischten einen Start nach Maß und legten den Grundstein für den Heimsieg bereits in den Anfangsdoppeln. Sowohl Raphael Schwaag/ Hannes Böhnlein als auch Joachim Frintrup/Mathias Hemmer verließen den Tisch nach einem 11:6 im fünften Satz als Gewinner. Deutlich weniger Mühe hatten Frank Verbeet/Damian Kleinert bei ihrem 3:0-Erfolg.

Als im oberen Paarkreuz Schwaag und Frintrup, der nach seiner Wadenverletzung überwiegend aus dem Stand taktisch klug die Bälle platzierte, jeweils nach drei Durchgängen die Oberhand behielten, war aufgrund der 5:0-Führung eine Vorentscheidung gefallen. In den Begegnungen des mittleren und unteren Paarkreuzes gab es jeweils eine Punkteteilung. Kleinert musste sich dem gegen defensive Spielsysteme sehr gut zurecht kommenden Christoph Eppich geschlagen geben, während Hemmer trotz einer 10:6-Führung im fünften Abschnitt und damit vier Matchbällen noch gegen Sebastian Dormann verlor. „Die Tendenz bei Mathias geht im spielerischen Bereich weiter nach oben“, beobachtete Schwaag. Verbeet und Frintrup feierten jeweils Fünf-Satz-Siege. Sowohl Böhnlein und als auch Schwaag gaben bei ihren Erfolgen keinen Durchgang ab.

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