Deutsche Meisterschaft der G-Judoka in Berlin
Titel für Stutz und Niemeyer

Dülmen. Das Niveau bei den 20. Internationalen Deutschen G-Judo-Einzelmeisterschaften in Berlin ist deutlich gestiegen. Das lag auch daran, dass bei dem Turnier für Menschen mit einer geistigen Behinderung auch Judoka aus ganz Deutschland, England, Schottland und den Niederlanden mitwirkten.

Mittwoch, 02.05.2018, 19:09 Uhr

Die G-Judoka Michaela Stutz (oben) und Carina Niemeyer sind Deutsche Meisterinnen.
Die G-Judoka Michaela Stutz (oben) und Carina Niemeyer sind Deutsche Meisterinnen. Foto: jp

Die Wettkämpfe standen auch im Zeichen der ersten G-Judo-Europameisterschaft, die vom 22. bis 24. August in London ausgetragen wird. Die deutschen Meister bzw. bestplatzierten deutschen Judoka erkämpften sich hier das Startrecht für die ersten Europäischen Titelkämpfe.

Für die beiden Deutschen Meister der DJK Dülmen, Michaela Stutz bis 52 Kilogramm und Carina Niemeyer (bis 78 Kilogramm), heißt es jetzt jede Möglichkeit zum Trainieren zu nutzen, um gut gerüstet am 22. bis 24. August zur Europameisterschaft zu fahren. Auch Tobias Weyk von der DJK Dülmen kann mit seiner Platzierung gut zufrieden sein. Zum ersten Mal ist er mit dem NRW-Kader gestartet und hat viele gute Kämpfe gezeigt und sich eine Bronzemedaille erkämpft. „Wir Trainer von der DJK Dülmen sind sehr zufrieden mit unseren Judokas und gratulieren allen recht herzlich“, so DJK-Coach Bernard Freitag. Die Meisterschaft begann mit dem beeindruckenden Einmarsch der elf angetretenen Landesverbände und der internationalen Teilnehmer. Nach kurzen Ansprachen der Vereins- und Verbandsvertreter konnte zügig mit den ersten Kämpfen begonnen werden.

Hochspannend verliefen die meisten Wettkämpfe in einer sich rasant entwickelnden Sportart. In vielen Gewichtsklassen gab es ein äußerst niveauvolles Judo mit sehr knappen Entscheidungen. Probleme gibt es sicherlich noch bei der Zuordnung einiger Kämpfer zu den einzelnen Wettkampfklassen (Level 1 oder 2). Aber auch da zeichnen sich erste Lösungsansätze ab.

Leistungskoordinator Frank Schuhknecht konnte mit dem Resultat der Internationalen Deutschen Meisterschaft mehr als zufrieden sein: Trotz der starken Konkurrenz gingen 10 von 28 möglichen Meistertiteln nach Nordrhein-Westfalen.

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