Magnus Altrath hat seine Trainer-Prüfung mit 17 Jahren gemeistert
Schüler und Lehrer

Dülmen. Zwei Mal die Woche zum Sport zu gehen gehört für viele Jugendliche zum normalen Alltag. Allerdings nehmen sie oft nur am Training teil. Anders sieht das nun für den 17-jährigen Magnus Altrath aus: Der Nachwuchstrainer hatte in den Osterferien seinen Trainerschein begonnen und ist nun offizieller Badminton-Trainer bei der DJK Dülmen.

Freitag, 27.10.2017, 19:09 Uhr

Mit 17 Jahren hat Magnus Altrath die Trainer-Prüfung schon absolviert.
Mit 17 Jahren hat Magnus Altrath die Trainer-Prüfung schon absolviert. Foto: Nagel

Bis hin zum Trainerschein war es aber ein langer Weg: „Angefangen hat alles mit einem Einführungswochenende.“ Dann gab es eine erste Zwischenprüfung mit grundlegenden Sachen: Zum Beispiel musste man alle Schläge, die es beim Badminton gibt, wie Drop, Clear oder auch Smash, ausführen. Danach musste man selber eine Trainingsstunde vorbereiten, allerdings auch nur mit Leuten, die ebenfalls den Trainerschein machen. „Auf diese Prüfungen folgten noch einige weitere Aufbau- und Vertiefungskurse, bis dann schließlich vor den Sommerferien die Abschlussprüfung stattfand.“ In Zusammenarbeit mit der DJK musste ich dann noch, zusätzlich zur Abschlussprüfung, ein Projekt organisieren. Dazu habe ich mir überlegt, ein Eltern-Kind-Training zu machen, bei dem zusammengespielt und trainiert werden kann“, erklärt Magnus Altrath stolz seine Idee: „Allerdings ist das Projekt noch in Arbeit, also es wird erst noch umgesetzt.“

Als Trainer steht der 17-Jährige zwar noch am Anfang seiner Karriere, aber an sich ist Badminton schon sehr lange Teil seines Lebens. Mit ungefähr neun Jahren hat er, inspiriert durch seine Eltern, mit der Sportart angefangen und ist nun bis heute mit Begeisterung dabei geblieben. Früher war Fußball dem Schüler zu langweilig: „Das Reizvolle am Badminton ist, dass man Doppel und Einzelspiele bestreiten kann und dabei alles von einem selbst abhängt. Das Spannende ist außerdem, dass total viel in einem sehr kurzen Zeitraum passiert. Ziel ist es ja, besser zu werden als der Gegner und seine Reaktionszeit immer weiter zu verkürzen und das macht echt Spaß!“

(Weitere Berichterstattung zum Thema in der Samstags-Printausgabe der Dülmener Zeitung sowie im E-Paper.)

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