Quintett von Adler Buldern schaut sich drei verschiedene Kunstrasenflächen in Dortmund an
Anregungen gefunden

Dülmen. Fünf Mitglieder des Arbeitskreises Kunstrasen von Adler Buldern schauten sich am Mittwochabend bei TSG Eintracht Dortmund, beim TuS Rahm und bei Fortuna Dortmund verschiedene Kunstrasen-Spielflächen an. Den Kontakt hatte der belgische Produzent Domo hergestellt, mit denen die Bulderaner auch ihre Spielfläche im kommenden Jahr verwirklichen wollen.

Donnerstag, 26.10.2017, 19:09 Uhr

Schauten sich für Adler Buldern drei verschiedene Kunstrasenplätze in Dortmund an: (v.l.) Andreas Albring, Georg Eiersbrock, Klaus Eggenkemper, Andre Hörsting und Christoph Wübbelt.
Schauten sich für Adler Buldern drei verschiedene Kunstrasenplätze in Dortmund an: (v.l.) Andreas Albring, Georg Eiersbrock, Klaus Eggenkemper, Andre Hörsting und Christoph Wübbelt. Foto: privat

„Das war für uns alle noch einmal sehr interessant“, so Andreas Albring, der zusammen mit Klaus Eggenkemper, Christoph Wübbelt, Georg Eiersbrock und Andre Hörsting in Dortmund auf den Plätzen unterwegs war. Besonderes Augenmerk legten die Adler-Vertreter auf den Platzaufbau sowie auf die Beschaffenheit der künstlichen Halme und auf die Füllmaterialien. „Wir haben zum Beispiel geschaut, ob die Halme gerade sind oder ob der Aufbau spiralförmig ist.“ Zudem waren die künstlichen Spielflächen auch nicht alle gleich alt. „Eine war zum Beispiel erste wenige Wochen alt, eine andere war schon sieben Jahre im Betrieb. Für diese Nutzungsdauer war die noch gut in Schuss.“ Doch man habe auch gesehen, dass ein gerader Halm „nach zwei bis drei Jahren platt ist. Das ist aber immer noch alles besser als rote Asche“, so Andreas Albring.
Große Überraschungen hätten die Bulderaner nicht erlebt. „Wir kennen ja auch viele Kunstrasenplätze bei uns aus der Umgebung durch eigene Spiele.“ Aber man habe auch wichtige Anregungen gefunden. „Wir haben unter anderem gesehen, dass einige in der Stankette, also in der Spielflächenbegrenzung, Platz gelassen haben, um zum Beispiel Tore dort hineinschieben zu können. Das ist natürlich praktisch.“

Auch beim Unterboden gebe es Neuerungen, über die es sich zumindest lohne nachzudenken. Zudem seien die Bulderaner in ihrer Ansicht bestärkt worden, als Füllmaterial Kork zu nehmen. „Das ist geruchsneutral und auch bei höheren Temperaturen noch beständig und zieht sich nicht zusammen.“

Anfang des Jahres wollen die Bulderaner jetzt die notwendigen Ausschreibungen für den Bau ihres Kunstrasenplatzes auf den Weg bringen. Im Mai 2018 soll an der Gewerbestraße dann Baubeginn sein.

(Weitere Berichterstattung zum Thema in der Freitags-Printausgabe der DZ sowie im E-Paper.)

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