Hausdülmener Indiaca Frauen 40+ füllen Team beim Worldcup mit Spielerinnen aus Süddeutschland auf
Mit Unterstützung nach Japan

Hausdülmen. Drei Mal in Folge konnten die Hausdülmener Senioren in der Altersklasse weiblich 40+ den Worldcup gewinnen. In diesem Jahr verstärken sich die vier Spielerinnen aus der zweiten Hausdülmener Mannschaft mit zwei Nationalspielerinnen aus dem Süden.

Mittwoch, 12.08.2015, 19:39 Uhr

Die Hausdülmener Frauen-40+-Mannschaft in Japan stellen: (v.l.) Malene Görg, Anne Kock, Trainerin Lisa Scheipers, Susanne Freckmann, Anja Frerichmann, Angelika Beckmann und Karin Gnann.
Die Hausdülmener Frauen-40+-Mannschaft in Japan stellen: (v.l.) Malene Görg, Anne Kock, Trainerin Lisa Scheipers, Susanne Freckmann, Anja Frerichmann, Angelika Beckmann und Karin Gnann. Foto: Anna-Lena Rzepka

„Einige von unseren Damen waren schon einmal in Japan, außerdem ist die Reise sehr teuer, sodass sich einige dagegen entschieden haben, mitzufahren“, erklärt Anja Frerichmann die Mannschaftskonstellation.
Das führe auch dazu, dass man nicht wisse, wer aus den anderen Ländern mit nach Japan kommt und wen die enormen Reisekosten abschrecken. „Wir sind immer noch auf der Suche nach Sponsoren, die unsere beiden Mannschaften auf der Reise und auch unseren Sport unterstützen wollen“, so Frerichmann. Ein Spendenkonto ist eingerichtet.

Qualifiziert haben sich die Grün-Weißen beim CVJM Länderpokal. Trotz der zusammengesetzten Mannschaft hat die erfahrene Hausdülmener Frauen Mannschaft ein gutes Spielverständnis: „Wir haben vor dem Turnier zweimal zusammen trainiert und an einem Turnier in Edenkoben teilgenommen. Nicht nur spielerisch auch menschlich passt es bei uns super.“ Anfangs war man noch skeptisch, ob es mit der Zusammensetzung klappt, „wir stehen sonst nie gemeinsam auf dem Feld, das musste sich erst einmal einspielen“, erklärt Susanne Freckmann, die zum ersten Mal an einem internationalen Turnier teilnimmt. „Nervosität spielt bei uns bestimmt eine große Rolle, wir werden sehen, ob wir bei einer vollen Halle die Nerven behalten werden!“ Ein Vorteil der Mannschaft ist ihr variables Spiel und die doppelt besetzten Positionen, „sollte jemand mal ausfallen oder ein schlechtes Spiel haben, können wir auf jede Position eine genauso gute Spielerin einsetzen.“ Auf die neue Kultur freuen sich alle, „die Leute sind sicher nett und hilfsbereit, nur Tokio wird uns erschlagen und das Klima ist nicht ohne.“

www.gw-hausduelmen.de

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