Erste Erfahrungen mit der Fair-Play-Liga sind durchaus positiv
Trainer lernen leise Töne

Dülmen. Kein Schiedsrichter, die Trainer beider Teams in einer Coaching-Zone und die Eltern weiter weg vom Geschehen. Seit der neuen Saison spielt der jüngste Fußball-Nachwuchs nach den Regeln der Fair-Play-Liga.

Mittwoch, 17.09.2014, 18:12 Uhr

Die Fair-Play-Liga hat in den ersten Wochen meistens gut funktioniert.
Die Fair-Play-Liga hat in den ersten Wochen meistens gut funktioniert. Foto: firo

Und die ersten Erfahrungen sind durchaus positiv. „Es läuft sehr gut. Die Kinder regeln die Dinge auf dem Platz selber und die Trainer sind auch nicht mehr so laut“, sagt Werner Feugmann, der die Mini-Kicker bei der DJK Dülmen trainiert. In den ersten drei Saisonspielen habe die Umsetzung der neuen Regeln gut geklappt. „Es muss den Trainern aber gestattet sein, dass sie spielerische Anweisungen geben dürfen. Sonst lernen die Kinder nichts“, sagt Feugmann.
Werner Kumbrink, Vorsitzender des Jugendausschusses im Fußballkreis Ahaus/Coesfeld, will die Fair-Play-Liga zunächst einmal laufen lassen. Es gebe durchaus gute Ansätze. „Ein Trainer hat bei einer deutlichen Halbzeitführung seine schwächeren Spieler gebracht“, so Kumbrink. Schließlich ginge es nicht um einen Kantersieg, sondern die Kinder sollen spielen.

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